Mali und Somalia sind Gastgeber in der KulturWerkStadt

Mohammad Ali stellt sein Land Somalia vor. (Foto: VVV)

Ausstellung „BURGDORF INTERNATIONAL – Wir sind Burgdorf“

BURGDORF (r/jk). In der KulturWerkStadt (Poststraße 2) geht das Beiprogramm zu der von Stadtmarketing Burgdorf, dem VVV und der Stadt organisierten Ausstellung „BURGDORF INTERNATIONAL – Wir sind Burgdorf“ am Sonnabend und Sonntag, 14. und 15. April, in eine neue Runde. Bereits in den vergangenen Wochen verwandelte sich die Museumseinrichtung des VVV und der Stadt in einen Boulevard der internationalen Begegnungen und des multinationalen Kulturaustausches.
Die beiden afrikanischen Länder Mali und Somalia sind die Gastgeber der neuen Aktionstage, zu denen die Besucher in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr eingeladen sind. Wie an jedem Wochenende stellt Projektleiterin Ursula Wieker die aktuellen Ländervertreter jeweils ab 14.30 Uhr vor: Seyba Coulibaly stammt aus Mali. Mohammad Alis Heimatland ist Somalia. Ihnen zur Seite steht der Freundeskreis Mali aus Burgdorf, den Rüdiger Zach präsentiert.
Die Gastgeber lüften manches Geheimnis ihres Kulturkreises. So erfahren die Besucher, was ein Tuareg ist, was unter einer Kalebasse oder Bubu zu verstehen ist oder wo Timbuctu zu lokalisieren ist. Der Freundeskreis Mali aus Burgdorf hat ein Rätsel vorbereitet, bei dem die Besucher die Länder Mali und Somalia näher kennenlernen. Sie erhalten dabei die Erkenntnis, dass aus diesen Ländern eine Anzahl von Dingen und Begriffen Eingang in die zentraleuropäische Welt gefunden hat.
Afrikanische Musik und traditionelle Kleidung bestimmen die Atmosphäre an den beiden Aktionstagen. Beim Kosten gebratener Kochbananen und beim Probieren von Süßkartoffeln und Couscous bekommen die Besucher einen geschmacklichen Eindruck von den afrikanischen Essgewohnheiten. Eine traditionelle Teezubereitungszeremonie auf Holzkohle findet vor den Türen statt.
Zu drei Vorträgen sind die Gäste an beiden Tagen zu den jeweils gleichen Anfangszeiten eingeladen. Um 15.00 Uhr berichtet Valentin Wieker über Mobilität in Mali, an der im wesentlichen Fußgänger, Eselkarren, Piroggen und Autos ihren Anteil haben. Ursula Wieker zeigt um 15.30 Uhr Impressionen von in der Stadt oder in einem ländlichen Umfeld lebenden Kindern. Neben der Vielfalt der Lebenssituationen im spielerischen Miteinander spiegelt ihr Vortrag den Prozess einer Namensgebung und die Abläufe auf dem täglichen Schulweg wider. Mohammad Ali gibt um 16.00 Uhr einen Einblick in die Geschichte seines Heimatlandes Somalia.
An beiden Aktionstagen besteht die Gelegenheit, mit Seyba Coulibaly und Mohammad Ali oder dem Freundeskreis Mali aus Burgdorf ins Gespräch zu kommen und einen offenen Gedankenaustausch über das Leben in Afrika einzuleiten.