Listen für die Regionswahl

Bei der Regionswahl im September treten für die Freien Wähler im Wahlbereich 9 auf den ersten drei Listenplätzen Hans-Hermann Brockmann (vorne, von links), Rüdiger Nijenhof und Beate Lange an, gefolgt von weiteren Kandidaten aus Burgdorf, Lehrte und Uetze. (Foto: privat)

Spitzenkandidat der Freien Wähler für Burgdorf, Lehrte und Uetze ist Hans-Hermann Brockmann

Region (r/fh). Die Freien Wähler haben ihre Listen für die Regionswahl im September aufgestellt. Im Wahlbereich 9 mit Burgdorf, Lehrte und Uetze tritt der Eltzer Ortsbürgermeister Hans-Hermann Brockmann als Spitzenkandidat an. Auf dem zweiten Platz steht der Burgdorfer Ratsherr Rüdiger Nijenhof und auf dem dritten Platz die stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Immensen Beate Lange. Weitere Kandidaten sind Sandra Grobe (Uetze-Hänigsen), Heinrich Bührke (Burgdorf-Schillerslage), Ingo Schmidt (Lehrte-Ahlten), Burkhard Timm (Burgdorf-Ehlershausen) sowie Stefan Hoffmann (Uetze). „Ziel ist es, in Fraktionsstärke in die Regionsversammlung zu kommen und dort mit bürgernaher Politik durchzustarten“, betont Oliver Wempe, Regionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat in Uetze.
In der Regionsversammlung wollen sich die Freien Wähler für die Einrichtung einer Schulbaukasse einsetzen. Sie solle helfen, die Sanierung und den Neubau von Schulen zu finanzieren. "Wir finden es unerträglich, dass Gemeinden und Städte sich dafür bisher bis über beide Ohren verschulden müssen", begründen sie. Als weitere Themenschwerpunkte nennen sie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und faire Müllgebühren. So solle derjenige, der weniger Müll verursache, auch automatisch weniger zahlen. Zudem treten die Freien Wähler dafür ein, dass Straßensanierungen gemeinsam von Land, Region und Kommunen finanziert und die Straßenausbaubeiträge abgeschafft werden - eine Entscheidung, die letztlich aber nicht allein auf Regionsebene getroffen werden kann. Zudem wollen die Freien Wähler nach eigenem Bekunden bürokratischen Hürden abbauen und die Kooperation mit den Nachbarlandkreisen stärken.