Liebe, Verzweiflung und Rache

Medea (Linda Riebau) hat für ihren Mann Jason (Jonas Kling) alles aufgegeben. Als er sie verstößt, sinnt sie auf Rache. (Foto: Tim Müller)

Im Theater am Berliner Ring wird die Tragödie "Medea" aufgeführt

Burgdorf (r/fh). Im Theater am Berliner Ring steht als nächstes das klassische Schauspiel „Medea“ auf dem Spielplan. Die Aufführung beginnt am Freitag, 26. November, um 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums, Berliner Ring 27. Es gilt die 2G-Regel. Eintrittskarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon (05136) 1862, und über www.vvvburgdorf.de.
Das Stück handelt von der Königstochter Medea, die für ihren Mann Jason ihren Vater hintergeht, ihren Bruder ermordet und die Heimat zurücklässt. Auf der Flucht nach Korinth rettet sie Jason immer wieder das Leben. Doch als sie zusammen mit ihren Söhnen das Ziel erreichen, verstößt er sie, um Kreusa zu heiraten, die Tochter von König Kreon, der in Korinth regiert. Medea droht die Verbannung. Tief verletzt und gedemütigt ersinnt sie einen Rachefeldzug und bringt nicht nur Jason und Kreusa um, sondern auch ihre eigenen Söhne.
Die Geschichte von Medea stammt aus der griechischen Mythologie, bereits in der Antike diente sie Euripides als Stoff für eine Tragödie, die 431 vor Christi uraufgeführt wurde. Die Inszenierung des Theaters für Niedersachsen (TfN), die jetzt in Burgdorf zu sehen ist, basiert auf der Fassung des französischen Dramatikers Pierre Corneille aus dem Jahr 1635. Die Hauptrollen spielen unter anderem Linda Riebau (Medea), Jonas Kling (Jason), Martin Schwartenberger (Kreon) und Nina Carolin (Kreusa). Regie führt Asli Kişlal.