Licht für den Frieden

St.-Nikolaus-Gemeinde beteiligt sich

Burgdorf/Uetze (r/fh). Die katholische St.-Nikolaus-Gemeinde hat das Friedenslicht aus Bethlehem auch in diesem Jahr wieder nach Burgdorf und Uetze gebracht. Ab Sonntag, 19. Dezember, kann es mithilfe einer eigenen Kerze an den folgenden Standorten abgeholt werden: in der St.-Nikolaus-Pfarrkirche, Im Langen Mühlenfeld 19, in Burgdorf, in der St.-Matthias-Kirche, Marienstraße 17, in Uetze und in der St.-Petri-Kirche, An der Kirche, in Hänigsen.
Die Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen, um der Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben der Menschen in aller Welt Ausdruck zu verleihen. Jedes Jahr im November entzündet ein Kind, in diesem Jahr Rianna Danhoin aus Bethlehem, in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem das Licht. Nach dem Flug-Transport in einer Speziallampe übernahm das diesjährige „Friedenslicht-Kind“ Tobias Nußbaumer aus Österreich das Licht.
Seit 1994 kommt das Friedenslicht regelmäßig auch nach Deutschland. Wegen der Corona-Pandemie wurde es dieses Jahr über München von zwei Pfadfindern mit dem Auto in den Großraum Hannover gebracht, da die Deutsche Bahn einer Verteilung mit dem Zug in diesem Jahr nicht zugestimmt hatte. Angelika und Wolfgang Obst von der St.-Nikolaus-Gemeinde haben das Licht dann auf dem Ikea-Parkplatz in Großburgwedel abgeholt.