Kunsthandwerkliche Kreativität im Stadtmuseum

Aus dem berühmten Künstlerdorf Worpswede war Ingrid Ripke-Bolinius (re.) mit ihren ästhetisch getöpferten Formen erstmals zu „Kunst & Handwerk“ nach Burgdorf angereist. Foto: Georg Bosse

Bei „Kunst & Handwerk“ stimmte einmal mehr die Mischung

BURGDORF (gb). Am vergangenen Wochenende war das Burgdorfer Stadtmuseum an der Schmiedestraße einmal mehr der Treffpunkt für Liebhaber schöner und außergewöhnlicher Dinge. Auch die 18. Auflage von „Kunst & Handwerk“ zeichnete sich durch attraktive Angebote und Präsentationen kunsthandwerklicher Kreativität aus. „Anfangs war ich mit dem Zeitpunkt der Ausstellung an einem verkaufsoffenen Sonntag nicht ganz so glücklich, aber wir haben dennoch viel Publikum und die anwesenden Kunsthandwerker sind ziemlich zufrieden. Die Mischung stimmt“, sagte die hannoversche Grafikerin Gabi Hoppe, die von Anfang an dem Gastgeber Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) als künstlerische Leiterin mit Rat und Tat zur Seite steht.
Von A wie Achim bis W wie Worpswede hatten sich insgesamt 12 Aussteller aus dem norddeutschen Raum auf den Weg in die Auestadt gemacht. „Einige von ihnen stellen zum ersten Mal im Burgdorfer Stadtmuseum aus“, erklärte Gabi Hoppe. Während Marion Kienzle aus Achim bereits zu zweiten Mal dabei war, war diese Veranstaltung für Ingrid Ripke-Bolinius aus Worpswede eine Premiere. Unter den Begriffen Upcycling & Design überraschte Marion Kienzle mit Unikaten aus recycelten Fahrradschläuchen wie Taschen, Gürtel und Geldbörsen. Für Ingrid Ripke-Bolinius sind Gefäße nicht nur reine Gebrauchsobjekte. In ihrer Werkstatt entstehen auf der Töpferscheibe gedrehte ästhetische Gefäßobjekte, Geschirr und Skulpturen in Porzellan.
Bei „Kunst & Handwerk“ im Burgdorfer Stadtmuseum ließen sich nicht nur wieder unkonventionelle Dinge für den eigenen Gebrauch, sondern auch überraschende Geschenkideen fürs Fest finden.