Kunst durchs Schaufenster

Die Installation "inside out - cocoon" ist eine Hommage an das Leben in Zeiten einer pandemischen Lage. (Foto: privat)

Die Burgdorfer Künstlerin Susanne Schumacher stellt in der Gedok-Galerie aus

Burgdorf/Hannover (r/fh). Die Burgdorfer Künstlerin Susanne Schumacher zeigt in der Gedok-Galerie, Lola-Fischel-Straße 20, in Hannover eine neue Ausstellung. Ihre Werke sind dort vom 28. Februar bis 28. März zu sehen - wenn auch vorerst nur von außen durch die Schaufenster. Denn wegen des Lockdowns ist die Galerie mindestens bis zum 7. März geschlossen; wann sie wieder öffnen kann, steht noch nicht fest. Die Ausstellung wird aber trotzdem aufgebaut und ist durch die großen Fensterflächen sichtbar. Bis auf Weiteres ist das Team der Gedok-Galerie immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr erreichbar, unter Telefon (0511) 131404.
In der Ausstellung "o-ton - inside out" präsentiert Schumacher unter anderem die beiden Fotoserien "inside -out" über aktive Menschen in der Stadtgesellschaft Hannover sowie "Mystic Image Transfer", in der Wasser, Farbe und Bewegung im Mittelpunkt stehen. Ein Höhepunkt ist die Skulptur "Save the World", die in Zusammenarbeit mit Yoko Ono entstand und im Museum der Bildenden Kunst in Leipzig gezeigt wurde. Sie ist nun erstmals in Hannover zu sehen.
Außerdem zeigt Schumacher in der Gedok-Galerie erstmals eine Installation. Sie trägt den Titel „inside out – cocoon“ und ist eine Hommage an das Leben in Zeiten einer pandemischen Lage. "Ein Leben, das sich gefühlt wie in einer Schutzhülle beschreiben lässt; eine symbolische Inszenierung zum Schutz vor Verletzlichkeit und gesellschaftlichen Systemen und vielem mehr", so Schumacher.
Die Künstlerin Susanne Schumacher lebt in Burgdorf/Hannover und arbeitet weltweit. Ausgestellt hat sie unter anderem bereit in Italien, Türkei, USA, Japan, Spanien, Rumänien, Ägypten, Norwegen, Südkorea, Brasilien, Portugal, Russland und Deutschland. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Fragen der Identität in einer sich verändernden Welt auseinander. Seit 1980 entstehen zeitgenössische Fotografien, ab 1996 Film und seit 2004 Neue Medien. Dabei hat sie sich insbesondere der Kunstrichtung Fluxus verschrieben, bei nicht das Werk im Vordergrund steht, sondern die Idee und der schöpferische Prozess.