Kommunal- und Bundespolitik im Fokus

Die CDU Sehnde lud zum ersten Sommerempfang auf den Gutshof in Rethmar.

Erster Sommerempfang der CDU Sehnde mit Politprominenz

VON DANA NOLL

RETHMAR. Zum ersten Sommerempfang konnte die CDU Sehnde zahlreiche prominente Politiker aus der Kommunalpolitik, darunter beispielsweise Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, Ortsbürgermeisterin Ahlten Heike Koehler, den Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann, den Stadtverbandsvorsitzenden der CDU Laatzen Paul Derabin sowie Armin Pollehn vom Stadtverband Burgdorf begrüßen.
Besonders erfreut war der Sehnder Stadtverband über die Gäste aus der Bundespolitik. Darunter Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth sowie Staatsminister Dr. Hendrik Hoppenstedt, die die Möglichkeit nutzten, mit den Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen.
Der Vorsitzende Lutz Lehmann äußerte sich begeistert über den regen Austausch:“Kommunikation ist wichtig. Miteinander reden ist entscheidend in einer Demokratie!“
Nach einem get together auf der sonnigen Terrasse des Gutshofes in Rethmar, eröffnete, nach den Begrüßungsworten durch Lutz Lehmann, der Staatsminister den Vortragsreigen. Dr. Hendrik Hoppenstedt äußerte sich zu den Themen, „die derzeit die Bundespolitik bewegen.“ Dazu zählen das Rentenpaket, insbesondere auch die Mütterrente, die Situation in der Pflege oder auch die Wohnraumproblematik. „Eine große Herausforderung, die im Herbst auf dem Wohngipfel weiter diskutiert wird“, so Hoppenstedt. Weiterhin zeigte er sich betroffen, über „das Theater in der CSU.“ „Bislang standen die Schwarzen immer für Zusammenhalt, die Diskussionen haben die Bürger verwirrt. Es ist wichtig, jetzt zur Sache zurück zu kommen. Die totale Konfrontation ist keine Lösung. Es gibt viele Punkte von großer politischer Bedeutung, die Entscheidungen verlangen“, so Hoppenstedt.
Dr. Maria Flachsbarth berichtet von ihren neuen Aufgaben, die sie erst vor Kurzem nach Moldawien geführt haben. „Wir nehmen vieles für selbstverständlich.“ Auch brach die Staatssekretärin eine Lanze für Europa, indem sie appellierte, weiter „innerhalb der Europäischen Union gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“
Zum Thema Europa sorgte auch der Kandidat für das Europäische Parlament für interessante und frische Einblicke. Der 31-jährige Tilmann Kuban sprach sich im Namen seiner Generation dafür aus, ein „neues Wir-Gefühl innerhalb der EU zu
schaffen.“ „Was hält uns zusammen in Europa? Es wird eine Schicksals-Wahl, bei der Links- und Rechtspopulisten eine mögliche gemeinsame Mehrheit erreichen. Auch ich ärgere mich manchmal, was in der EU entschieden wird, aber besser unsere Leute setzen das letztlich um, als die Populisten.“ Er hob weiterhin hervor, welche Errungenschaften Europa erreicht hat und lobte „den Frieden, die Freiheit oder auch den Wohlstand innerhalb dieser Gemeinschaft.“