Kirchenkreis Burgdorf bereitet Kirchenvorstandswahlen vor

Im Kirchenkreis Burgdorf bereiten Dr. Ralph Charbonnier, Ralph Scheferling und Kerstin Klenke (ob; v. li.) sowie Wolfgang Hornig. Annegret Oelschlägel und Caroline Singer (unt; v. li.) die Kirchenvorstandswahlen am 18. März 2012 vor. (Foto: Georg Bosse)

Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher übernehmen Verantwortung

BURGDORF/ALTKREIS (gb). In der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover werden am 18. März 2012 die Kirchenvorstände (KV) neu gewählt. Auch in anderen Kirchen Niedersachsens, in Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe, sind Christen zeitgleich aufgerufen, unter dem Motto „Gemeinde stark machen“ ihre Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher für die nächsten sechs Jahre demokratisch zu wählen.
Für den Kirchenkreis Burgdorf hat sich um Superintendent Dr. Ralph Charbonnier ein Ausschuss mit Kerstin Klenke vom Kirchenkreisamt Großburgwedel, Diakonin und „Freiwilligen-Managerin“ Caroline Singer, Paulus-Kirchenvorsteherin Annegret Oelschlägel, Kirchenvorstand Ralph Scheferling aus Steinwedel sowie mit dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, Diakon Wolfgang Hornig, gebildet, der bis zum Wahltag einen Zeitplan entwickelt hat, dessen Uhr am Freitag, 25. November, ab 17.30 Uhr mit einer zwanglosen Informationsveranstaltung für Kirchenvorstands-Kandidatinnen und -kandidaten im südstädtischen St. Paulus-Gemeindezentrum zu ticken beginnt. „Der Kirchenvorstand ist ein zentrales Gremium, das vielfältige Verantwortung für das Gemeindeleben übernimmt“, erklärte der Superintendent in einem Pressegespräch.
Dafür sind dann im Kirchenkreis Burgdorf am Wahltag über 50.000 Gemeindemitglieder ab 16 Jahren angehalten, ihre ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter, „ohne die in der Gemeinschaft nichts geht“, so Charbonnier, in 18 Kirchengemeinden zu bestimmen. Auch eine Briefwahl wird möglich sein. Mit der Kampagne „Gemeinde stark machen“ hofft der Kirchenkreis Burgdorf, möglichst mehr als die 2006 nicht ganz zufriedenstellende Wahlbeteiligung von rund 18,5 Prozent mobilisieren zu können. Die Einführung der (neuen) Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher sowie der Kapellenvorsteherinnen und -vorsteher ist für Sonntag, 3. Juni 2012, geplant.