Kirchenkreis blickt in die Zukunft

In Arbeitsgruppen haben sich die Teilnehmer mit der künftigen Entwicklung des Kirchenkreises Burgdorf beschäftigt. (Foto: Wilkening)

120 Haupt- und Ehrenamtliche sowie Personen des öffentlichen Lebens tauschen sich über neue Herausforderungen und nötige Veränderungen aus

ALTKREIS (r/fh). Wie sollen sich die Gemeinden und die unterschiedlichen Einrichtungen und Dienste des Kirchenkreises Burgdorf entwickeln? Was läuft gut - und welche Veränderungen sind nötig? Darüber haben sich Anfang September 120 Haupt- und Ehrenamtliche sowie Personen des öffentlichen Lebens in einer Zukunftswerkstatt ausgetauscht. Passend zum Motto „Kirche bewegt uns. Wir bewegen Kirche“ sind die Teilnehmer dafür in der Tanzschule Studio B5 in Burgdorf zusammengekommen.
„Die Gesellschaft verändert sich. Die Bedürfnisse der Menschen wandeln sich. Und damit auch die Herausforderungen und Anforderungen für die Kirche,“ sagte Superintendentin Sabine Preuschoff. Ziel sei es vor diesem Hintergrund ein zukunftsfähiges Konzept regionaler Zusammenarbeit im Kirchenkreis zu entwickeln. Der erste Schritt dazu ist mit der Zukunftswerkstatt gemacht: In gemischten Gruppen haben dort Pastoren, Diakone, Ortsbürgermeister, Schulleiter und Jugendliche miteinander diskutiert. Themen waren unter anderem die Gestaltung von Gottesdiensten, übergemeindliche Jugendarbeit, die Stärkung von ehrenamtlichem Engagement, aber auch Effizienz in der Verwaltung und die Öffnung kirchlicher Gebäude für andere gesellschaftliche Gruppen.
In den kommenden anderthalb Jahren sollen unterschiedliche Arbeitsgruppen die Vorschläge nun vertiefen und konkretisieren.
Für einen gelungenen Kontrapunkt zu der anspruchsvollen Diskussion sorgte das Improvisationstheater „5te Dimension“, das Themen aus den Arbeitsphasen aufnahm und in Szene setzte. „Das Improvisationstheater hat eine Leichtigkeit hineingebracht, die dem nicht immer leichten Thema gut tat", sagte Kreisjugenddiakonin Ann-Marie Reimann aus dem Vorbereitungsteam.