Kinder entsorgen in Sorgensen eine Mülllawine

Eine Menge Müll sammelten die freiwilligen Helfer aus Sorgensen beim „Großen Rausputz“ in der Gemarkung. (Foto: Dirk Schwerdtfeger)

Abfall gehört nicht in die Natur, sondern in den Mülleimer

SORGENSEN (r/jk). Kleine und große Sorgenser trafen sich Anfang April an der Schützenkate zu einer gemeinschaftlichen „Rausputz-Aktion“. Nicht nur zum Müllsammeln, sondern auch, um in jungen Jahren schon zu erkennen, wie die Natur durch achtloses Wegwerfen von Müll verunreinigt und belastet wird. Das war Kernpunkt und Thema der großen Rausputzaktion in Sorgensen. (
Alles, was nicht in die Natur gehörte, wurde in die zur Verfügung gestellten Müllbeutel des Abfallverbandes entsorgt. Der 11-jährige Dario umschreibt die Aktion mit seinen eigenen Worten wie folgt: „Wir waren mehr als 25 Leute und haben vieles eingesammelt, dass war lustig, weil man sehen konnte, was manche Leute einfach so wegwerfen. Der lustigste Fund war ein alter Klodeckel und der ekligste ein Gerippe von einem Reh oder Schaf.“(Den Kindern sollte durch die Aktion immer wieder bewusst gemacht werden, dass sie nur diese eine Welt und diese eine Natur haben. Deshalb sollte sie gehegt und gepflegt werden. Vielleicht führt eine solche Aktion langfristig dazu, dass diejenigen, die achtlos die Natur „zumüllen“, erkennen: „Abfall und Müll gehören nicht in die Natur, nicht in den Wald und auch nicht links und rechts in die Straßengräben“. (
Zur Freude des Bürgervereins war auch eine Abordnung aus dem Stegefeldbusch, angeführt von Simone Heller (Grüne), dabei, die mit ihre Familie tatkräftig mitsammelte. Seit einiger Zeit ist man am Rätseln, weshalb man im Stegefeldbusch bisher noch keine Mitglieder gewinnen konnte.((
Im Anschluss nahmen alle Kinder an einer Verlosung teil. Der Bürgerverein wollte die Kinder für ihre Mithilfe natürlich auch belohnen. Es winkten interessante Preise: Schöne Lehr- und Malbücher über die Natur sowie Malstifte. An die Größeren wurden die begehrten Caps der 700-Jahr-Feier, Schlüsselanhänger und vieles mehr verteilt.((Zur nachträglichen Stärkung waren alle Teilnehmer zu Getränken und Bratwurst eingeladen. Die neuen Wirtsleute der Schützenkate hatten auch ein Herz für die Natur gezeigt und dem Bürgerverein ein nostalgisches Preisangebot für Essen und Trinken gemacht.