Kinder begrüßen Sankt Martin

Sankt Martin, gespielt von Nathalie Reißer, besucht die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Grundschule.

Die Burgdorfer Kirchengemeinden besuchen Grundschulen und Kitas

Burgdorf (fh). Die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Grundschule sind begeistert, als Natha­lie Reißer mit rotem Umhang und goldverziertem Helm hoch zu Ross auf den Schulhof reitet. „Wisst ihr wen wir euch heute mitgebracht haben?“, fragt Pastor Valentin Winnen von der evangelischen St.-Panktratius-Gemeinde in die Runde und schon schnellen viele kleine Finger nach oben. Na klar, die allermeisten haben den heiligen Martin sofort erkannt.
Weil der abendliche Laternenumzug am 11. November wegen der Corona-Epidemie in diesem Jahr ausfallen musste, hat Nathalie Reißer als St. Martin den drei Grundschulen und den drei kirchlichen Kitas in der Burgdorfer Kernstadt schon vormittags einen Besuch abgestattet. Zu ihrer Begleitung gehörten neben St.-Pankratius-Pastor Valentin Winnen, sondern auch Pastorin Annabell Demera von der evangelischen St.-Paulus-Gemeinde, Gemeindereferent Stefan Horn von der katholischen St.-Nikolaus-Gemeinde sowie jeweils ein Musiker des Posaunenchors der St.-Pankratius-Gemeinde.
Zum Auftakt erzählte Winnen den Erstklässlern der Astrid-Lindgren-Grundschule kurz die Geschichte des heiligen Martins. Danach stimmte er zusammen mit Demera und Horn die Lieder „Sankt Martin“ und „Ich geh mit meiner Laterne“ an. Martina Gerts begleitete sie mit der Trompete. Während die Kita-Kinder mitsingen durften, ist das an den Grundschulen aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht erlaubt. „Aber ihr könnt leise mitsummen“, schlug Winnen vor.
Zum Abschluss überreichten die Besucher den Lehrern große Papiertüten mit einer kleinen Nascherei für jedes Kind, gesponsert von der Burgdorfer Keksfabrik Parlasca. Insgesamt waren in den Kirchengemeinden dafür rund 1500 kleine Päckchen gepackt worden, damit in den insgesamt sechs Einrichtungen kein Kind leer ausging. Besucht wurden neben der Astrid-Lindgren-Grundschule, auch die Grundschule Burgdorf an der Hannoverschen Neustadt und die Gudrun-Pausewang-Grundschule in der Südstadt sowie die Paulus-Krippe am Berliner Ring, die Kita Fröbelweg und die Kita Pusteblume in der Weststadt.
Um auch ohne Laternenumzug für ein bisschen Licht an den dunklen Herbstabenden zu sorgen, rufen die Burgdorfer Kirchengemeinden alle Kinder dazu auf, noch bis zum 18. November jeden Abend ab 17 Uhr (selbst gebastelte) Laternen ins Fenster zu stellen.