Kein Glühweinwetter beim Burgdorfer Weihnachtsmarkt

Das „Hirten-Team“ um Uschi Wieker und Carmen Damker (hi; v. li.) verabschiedete sich mit ihrer 9. Präsentation der Lebendigen Krippe vom Burgdorfer Weihnachtsmarkt. (Foto: Georg Bosse)

Lebendige Krippe präsentierte sich zum letzten Mal auf dem Spittaplatz

BURGDORF (gb). Am vergangenen Samstag und 2. Adventssonntag hat die kleine Budenstadt des Burgdorfer Weihnachtsmarktes ihren Besuchern „Zeit miteinander“ geschenkt. Aber zwischen den geschmückten Ständen und Tannenbäumen auf dem Spittaplatz wollte so recht keine Weihnachtsstimmung aufkommen.
Die ungewöhnlich milden Temperaturen, die zeitweilig von Nieselregen und Windböen begleitet wurden, machten wenig Lust auf wärmenden Glühwein. Und es machte sich die Erkenntnis breit, zu einem schicklichen Weihnachtsmarkt gehört, neben der üblichen Dezemberkälte, eben doch ein wenig Schnee auf den Turm- und Tannenspitzen.
Der von der St. Pankratius-Kirchengemeinde organisierte Burgdorfer Weihnachtsmarkt wurde am Samstag traditionell mit einem Platzkonzert des Posauchenchores eröffnet. Neben Glühwein und Schmalzkuchen an den Vereinsständen, selbstgebackenen Kuchen in der Kaffeestube im „Spittasaal“ sowie dem altmodischen Kinderkarussell, war die Lebendige Krippe mit ihren Kälbern, Kaninchen und Schafen erneut ein beliebter Anziehungspunkt für Groß und Klein. Allerdings konnte die Lebendige Krippe im Zelt des Johnny B. zum letzten Mal auf dem Burgdorfer Weihnachtsmarkt besucht werden. „Für uns ist mit der neunten Krippendarstellung in diesem Jahr Schluss. Unser Dank für die jahrelange Unterstützung geht nach Obershagen und Schillerslage für die Kälber bzw. Schafe. Und natürlich an das zahlreiche Publikum, das immer wieder gern bei und hereingeschaut hat“, verabschiedeten sich die Initiatorinnen Carmen Damker und Uschi Wieker.