Katholiken zogen zu Fronleichnam durch Burgdorf

Mit der zur Schau getragenen Monstranz zog die Prozession vom Schlosspark über den Spittaplatz und die Marktstraße zur St. Nikolaus-Pfarrkirche „Im Langen Mühlenfeld“. (Foto: Georg Bosse)

Glaube wurde im Schlosspark gemeinsam bezeugt

BURGDORF (gb). Fronleichnam wurde im 13. Jahrhundert von der katholischen Kirche zum gottgefälligen Feiertag erklärt. Das Fest dient dazu, den Glauben öffentlich zu bezeugen. Deshalb wird auch eine geweihte Hostie durch die Straßen getragen, die in einem Schaugefäß, der Monstranz, transportiert wird.
So auch in Burgdorf, wo die St. Nikolaus-Pfarrgemeinde ihren Fronleichnams-Gottesdienst hinter der „Alten Landratsvilla“ (Rathaus II) unter freiem Himmel feierte. Nach der Eucharistiefeier mit dem indischstämmigen Pfarrer Xavier (Sehnde) und dem aus einer Lesung (Buch Exodus) vorgetragenen Bekenntnis: „Der Kelch des Segens gibt uns Anteil an Christi Blut“ zog die Schar der Gläubigen mit der Monstranz in einer Prozession zum Altar für die Fürbitten die Kolpingfamilie (Am Wall) bis zur Pfarrkirche „Im Langen Mühlenfeld“, wo Reinhild Bielinski die Fürbitte im Sinne der Ökumene vortrug.
Im Anschluss an die Prozession waren alle kleinen und großen Gemeindemitglieder zum alljährlichen Gemeindefest im Pfarrgarten eingeladen.