Integrative Krippe kann jetzt ihre Arbeit aufnehmen

Alfred Baxmann, Friedel Stümpel und Ludger Wierling unterschrieben die Vereinbarung zur Finanzierung der Integrativen Krippe im HPZ der Lebenshilfe in Burgdorf. (Foto: Georg Bosse)

Lebenshilfe und Stadt Burgdorf haben die Verträge unterzeichnet

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Nach einem Anlauf von fünf Jahren ist das Betreuungsmodell Integrative Krippe im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) der Lebenshilfe vertraglich abgesichert worden. Am vergangenen Dienstag unterzeichneten Bürgermeister Alfred Baxmann für die Stadt Burgdorf sowie Dr. Ludger Wierling (Burgwedel) und Friedel Stümpel für die Lebenshilfe das entsprechende Übereinkommen in der „Alten Landratsvilla“ (Rathaus II).
Integration sei im Rahmen der strategischen Ausrichtung immer auf der Tagesordnung gewesen, erklärte die Geschäftsführerin der Lebenshilfe am Burgdorfer Wasserwerksweg 6, Barbara Moschüring. So hatte das Burgdorfer Projekt im Rahmen der landesweiten „Integrativen Betreuung von Kindern mit Behinderungen in Krippen“ die Plätze183 und 184 von insgesamt 185 erhalten.
Die kooperierende Stadt unterstützt das Modellprojekt nicht nur mit einer einmaligen Anschubfinanzierung in Höhe von 10.000 Euro für die alles in allem zirka 50.000 Euro teuren Umbau- und Ausstattungskosten, sondern finanziert auch die Krippenplätze mit je 400 Euro pro Kind und Monat. Vorerst mit einer Krippen-Grundausstattung will die Lebenshilfe ab 1. November ihre Arbeit mit den drei Vollzeit-Fachkräften Jennifer Krause, Agnes Schepinski und Diana Zeidler sowie mit zwei behinderten und drei nicht behinderten Kindern aufnehmen. „Bei diesem Programm wird das Land Niedersachsen erstmals seinen finanziellen Verpflichtungen gerecht, was für die bisherigen Krippenfinanzierungen nicht gilt“, erwähnte Baxmann nachdrücklich.