Infos zum LKW-Verkehr

Mitglieder des Ortsrates Hänigsen sind heute mit einem Stand vor dem Edeka-Markt Ersu präsent

HÄNIGSEN (r/fh). Am heutigen Samstag, 19. Oktober, informiert der Hänigser Ortsrat öffentlich über den LKW-Verkehr zum Betriebsgelände der Firma K+S nach Wathlingen. Die Mitglieder des Ortsrates werden von 9 bis 11 Uhr mit einem Info-Stand vor dem Edeka-Markt Ersu, Am Kindergarten 4, präsent sein.
Zum Hintergrund: Die Firma K+S will die Kalihalde in Wathlingen mit Bauschutt abdecken. Sie argumentiert, dass damit das Eindringen von Regenwasser reduziert und die Abgabe von Salz ans Grundwasser verhindert werden könne. Viele Bewohner und Politiker aus den umliegenden Ortschaften bezweifeln das. Außerdem befürchten sie zusätzliche Umweltschäden durch belasteten Bauschutt und andererseits eine deutliche Zunahme des LKW-Verkehrs für die Anlieferung des Materials. Im Moment läuft noch das Genehmigungsverfahren beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie.
Trotzdem hat die Behörde bereits dem Bau einer Bauschutt-Recyclinganlage auf dem Betriebsgelände zugestimmt, obwohl diese nur benötigt wird, wenn die Abdeckung zugelassen wird. Kritiker sehen darin eine Vorentscheidung. Seit dem Baubeginn der Recyclinganlage Anfang September sei in Sorgensen, Dachtmissen und Hänigsen die Zahl der LKWs, die auf der L311 durch den Ort fahren, bereits stark angestiegen berichtet der Hänigser Ortsbürgermeister Norbert Vanin. 
"In allen Gesprächen mit verantwortlichen Vertretern der Firma K+S über die Abdeckung des Kaliberges in Wathlingen, wurde den Vertretern des Ortsrates versichert, dass nicht ausschließlich diese Strecke befahren wird. Diese Aussage der Firmenvertreter sollte auch bei dieser hohen Anzahl des LKW Verkehres bei der Erstellung der Bauschutt-Recycling-Anlage beachtet werden", fordert Vanin.