Indonesisches Kultur Festival wird in Burgdorf gefeiert

Im Rahmen des Kulturfestivals werden unterschiedliche tänzerische Darbietungen aus Indonesien gezeigt. (Foto: Indonesische Kulturgruppe Niedersachsen)

Indonesische Kulturgruppe lädt ins Mehr-Generationenhaus ein

BURGDORF (r/jk). Zu einem „Indonesisches Kultur Festival“ wird am Samstag, 16. November, von 12.00 bis 22.00 Uhr im Burgdorfer Mehr-Generationen-Haus, Gartenstraße 28, eingeladen. Die Indonesische Kulturgruppe Niedersachsen hat ein umfangreiches Kulturprogramm vorbereitet. Die offizielle Begrüßung erfolgt um 15.30 Uhr.
Bereits um 12.00 Uhr begrüßt die Kulturgruppe die Gäste mit dem Welcome Tanz „Tari Panyembrama“, der wahrscheinlich der beliebteste soziale indonesische Tanz ist. Die Mädchen tragen eine Bokor, eine stark eingravierte Schale aus Silber oder Aluminium, gefüllt mit Blumen. Während des Tanzes werden die Blumen über dem Gast oder Publikum als Ausdruck der Begrüßung verstreut.
Anschließend wird ab 13.15 Uhr der Dia-Vortrag „Unterwegs in Indonesien“ gezeigt. Referentin ist Anneli Sartiono von der Deutsch-Indonesische Gesellschaft Niedersachsen in Braunschweig. Aus der Perspektive von Reisenden werden überwiegend aktuelle Fotos aus dem Inselreich Indonesien präsentiert, die das Staatsmotto „Einheit in Vielfalt“ bestätigen. Eindrücke von landschaftlich schönen und spektakulären Reisezielen sowie von unterschiedlichen Lebensweisen in Stadt und Land illustrieren die Vielfalt des Landes. Was kann als „typisch indonesisch“ gelten? Diese Frage soll anhand einiger Beispiele beantwortet werden.
Vielfältige tänzerische Darbietungen runden das umfangreiche Programm ab. Dazu wird Henny Sudradjat (aus Braunschweig) ab 18.00 Uhr Angklung Musik spielen. Die Angklung ist ein traditionelles Musikinstrument aus Bambus, das in der Provinz Westjava beheimatet ist. Die Rohre sind geschnitzt, um eine resonante Tonhöhe zu haben. Sie werden geschlagen und sind in Oktaven abgestimmt. Dies bewirkt eine sich wiederholende Resonanz.
Ab 19.15 Uhr zeigt Gunawan Wibisono (aus Hannover) eine T'ai Chi-Vorführung. T'ai Chi ist auch ein Teil der indonesischen Kultur. Es gibt viele Indonesier chinesischer Abstammung, die schon seit mehreren Generationen in Indonesien leben. T'ai Chi ist definiert, als „das Höchste“. Ruhige und langsame Bewegungsfolgen, die ritualisiert werden, lassen auch in uns Ruhe und Ausgeglichenheit entstehen. Seit Menschengedenken spielen T'ai Chi-Übungen in der chinesischen Gesundheitspflege eine wichtige Rolle, mit dem Ziel, Yin und Yang ins Gleichgewicht zu bringen. T'ai Chi ist eine aktive, spezielle Bewegungsmethode, die Konzentration auf eigene Bewegungsabläufe verlangt und das Bewusstsein für den eigenen Körper fördert.