In der Schule miteinander kämpfen und Spaß haben

Fairness, Wettstreit, Teamgeist: Die Sportwoche fordert die Schüler auf vielen Ebenen heraus! (Foto: Daniela Rosendahl)

Sportwoche der BBS Burgdorf 2011 beendet

BURGDORF (r/jk). Sport, Spaß und Sonnenschein: Wie immer hat sich das Wetter von der schönsten Herbstseite gezeigt und für beste Stimmung auf den Sportplätzen der Berufsbildenden Schule am Berliner Ring gesorgt. Klassenweise gute Laune gab es bei Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton, Völkerball und zum dritten Mal auch den „Funny-Lympics“: Rund 1500 Schüler kämpften in über 200 Mannschaften von Montag bis Freitag um den Tagessieg.
„Die Funny-Lympics haben sich etabliert, die fünf Disziplinen bieten eine gelungene Alternative zu den anderen Angeboten“, findet Lehrer Holger Löwenstein, der die Wettkämpfe koordiniert. „Das ist alles sehr gut organisiert, und häufig kommt es vor, dass Mannschaften sich gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben, dann ist die Stimmung großartig!“
Die gute Laune ist natürlich auch durch die Verpflegung garantiert, die wie immer hausintern hervorragend organisiert war. „Gefühlt wurden hier 1943 Meter Bratwurst verkauft“, lobte Lehrer Armin Peitmann. Erstmals angeboten wurden in diesem Jahr Waffeln und Kuchen, organisiert vom Abi-Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums. „Wir haben vielfältige Unterstützung erhalten, einige Mitschüler haben Teig gespendet, andere haben beim Backen geholfen. Die Aktion ist super gelaufen!“, fasste Sophie Grimme das Ergebnis der Aktion zusammen.
Mannschaften verschiedenster Schulformen traten gegeneinander an, das hört man oft schon am Namen. Wenn „Kettenspanner“ gegen „Wirtschaftslocken“ oder „Doppelvergaser“ gegen den „Sommerschlussverkauf“ antreten, dann wird alles gegeben. Dieses Wir-Gefühl wird nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in den Spielpausen deutlich. Zahlreiche Teams probieren zwischendurch die Geräte und Disziplinen der Funny-Lympics aus. „In der Sportwochen geht es eben um viel mehr als um den Sport“, bringt es Ralf Hasenfuss auf den Punkt, der neben 12 weiteren Sportlehrern die Sportwoche organisiert und begleitet hat.
Das Engagement der Schüler zeigte sich aber nicht erst im Wettkampf der Sportwoche, sondern oft bereits in den Vorbereitungen: Zahlreiche Mannschaften haben sich um einheitliche Trikots gekümmert, um zu zeigen, dass sie zusammengehören. Dabei muss Teamgeist nicht viel kosten, wenn alte Shirts mit Stiften beschrieben werden.
„Bemerkenswert ist wie immer der reibungslose Ablauf und die gute Stimmung auf der Sportwoche. Erstmals haben die Schüler die Schiedsrichter in den Wettkämpfen selbst gestellt. Selbst die Verantwortung für das Gelingen übernehmen: Das ist ein wichtiges Ziel der Sportwoche “, resümierte Armin Peitmann, der nicht nur Schülern und Lehrern für den guten Verlauf, sondern auch dem DRK und dem Gymnasium Burgdorf für die Unterstützung dankte.