Impfpaten helfen 250 Senioren

Beratungsbedarf geht zurück / Seniorenrat jetzt über Anrufbeantworter erreichbar

Burgdorf (r/fh). Seit dem Beginn der Impfaktion für die über 80-Jährigen Anfang Februar hat der Seniorenrat Burgdorf bisher mehr als 250 Impfpatenschaften übernommen und mehrere hundert Nachfragen im Zusammenhang mit der Corona-Impfung beantworten können. „Die Verunsicherung und der Beratungsbedarf bei den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern war vor allem in der Anfangsphase enorm“, erläuterte Monika Lass, Vorsitzende des Seniorenrats. Anfangs sei es vor allem um Probleme bei der Terminvereinbarung gegangen, später hätten Fragen zur Anreise zum Impfzentrum und zur Übernahme der Taxikosten im Vordergrund gestanden. „Aber wir konnten auch bei vielen individuellen Problemen helfen. Da ging es zum Beispiel um gemeinsame Termine für Ehepartner oder Nachbarn oder um die Notwendigkeit eines vorherigen Besuchs beim Hausarzt", so Lass.
Mit Beginn der Impfung für die über 70-Jährigen habe der Beratungsbedarf aber merklich abgenommen. Der Seniorenrat wird deshalb nach Ostern die täglichen festen Telefonsprechzeiten einstellen. Trotzdem kann sich weiterhin jeder, der Schwierigkeiten bei der Buchung eines Impftermins oder Fragen zur Impfaktion hat, unter der Telefonnummer (05136) 898305 beim Seniorenrat melden. Dort ist ein Anrufbeantworter geschaltet, auf dem Name und Telefonnummer hinterlassen werden können. "Wir rufen dann kurzfristig zurück und unsere Impfpaten stehen in diesen Fällen weiter mit Rat und Tat zur Seite", betont Lass.