Immenser Straße bleibt gesperrt

Bauarbeiten werden sich noch ins neue Jahr hineinziehen / Landesbehörde will nun auch den Unterbau zwischen Raabeweg und Bauende komplett erneuern

BURGDORF (r/fh). Die Immenser Straße bleibt länger gesperrt als ursprünglich geplant: Eigentlich sollten die Bauarbeiten im nördlichen Abschnitt vom Kreisel bis zum Raabeweg bereits Anfang November abgeschlossen sein; der südlichen Abschnitt vom Raabeweg weiter Richtung Ostlandring sollte bis Jahresende folgen. Doch daraus wird nichts, die Sperrung zieht sich voraussichtlich noch bis Februar hin.
Denn die Arbeiten auf dem südlichen Teilstück werden aufwendiger als erwartet: Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wollte dort lediglich die Gossen und die oberen Schichten der Fahrbahn erneuern. Doch nach genauerer Untersuchung, hat sie nun entschieden, dass auch der komplette Unterbau saniert werden muss.
Deshalb müssen deutlich größere Mengen an Asphalt abgefahren werden und das sei frühestens Mitte Januar möglich. Bis zu dem Termin sollen die Gossen, die Nebenanlagen und die Anschlüsse an die Seitenstraßen hergestellt werden. Der Asphalt wird zunächst in der Fahrbahn verbleiben "So sind alle Geschäfte an der Immenser Straße und am Rubensplatz gut erreichbar und die Anlieger können auf ihre Grundstücke fahren", betont Stadtsprecherin Alexandra Veith.
Auch der erste Bauabschnitt bis zum Raabeweg bleibt noch bis ins neue Jahr gesperrt: Vom Kreisel aus dürfen nur Anlieger sowie Hotelgäste und Kunden der anliegenden Geschäfte auf der Immenser Straße weiter fahren. Der Grund: In einem kleinen Bereich haben die Arbeiter auch dort einen anderen Straßenaufbau vorgefunden, als erwartet. Das betrifft die Fahrspur in Richtung Innenstadt auf Höhe der Bushaltestelle "Immenser Straße". Anders als geplant will die Landesbehörde deshalb auch diesen Teil nun erneuern lassen, und zwar dann wenn auch der südliche Abschnitt ausgekoffert wird.