Ideen für die Mobilität der Zukunft

Emily (von rechts) und Celina haben ein Schuljahr lang an dem Projekt mit der Autostadt Wolfsburg mitgearbeitet. Lehrerin Dagmar Köhler hat sie dabei unterstützt. (Foto: Rosendahl/BBS Burgdorf)

Schüler der Berufsbildenden Schulen schließen Projekt mit der Autostadt Wolfsburg erfolgreich ab

Burgdorf (r/fh). Kurz vor den Sommerferien haben die Berufsbildenden Schulen (BBS) Burgdorf ein Kooperationsprojekt erfolgreich abgeschlossen: Ein Schuljahr lang waren sie eine von sechs Partnerschulen der Autostadt Wolfsburg. In dieser Zeit haben Schülerinnen und Schüler der Fachgymnasien Wirtschaft und Technik eigene Projekte zur E-Mobilität, zum autonomen Fahren und dem Einsatz sozialer Medien erarbeitet.
In einer Videokonferenz mit Olaf Katzer von der Autostadt und Claudia Schanz vom Niedersächsischen Kultusministerium haben die BBS-Schüler jetzt ihre Ergebnisse vorgestellt. "Jahrgangsübergreifend haben sich zehn Schülerinnen und Schüler engagiert und ein Konzept entwickelt, wie die Mobilität in der Zukunft sinnvoll und nachhaltig entwickelt werden könnte“, erläutert Lehrerin Dagmar Köhler, die das Projekt am beruflichen Gymnasium Wirtschaft in diesem Schuljahr betreut hat. Sie schlagen eine Carpool Community vor, eine Art Mitfahrzentrale mit Elektrofahrzeugen für Mitarbeiter von Unternehmen. „Es ist sehr spannend, welche Ideen unsere jungen Leute entwickeln und sich trauen, Dinge neu und anders zu denken“, resümiert Dagmar Köhler.
Die Autostadt in Wolfsburg und das Niedersächsischen Kultusministerium hatten im vergangenen Jahr dazu aufgerufen, sich als Partnerschule zu bewerben. Ende Oktober 2019 stellten Schüler der BBS Burgdorf ihre Ideen einer vierköpfigen Jury vor und wussten zu überzeugen. Nach dem Erfolg im zurückliegenden Schuljahr hofft die BBS nun, auch im nächsten Schuljahr wieder mit dabei zu sein.