Huldigung des „Man in Black“

Valeska Kunath und Robert Tyson im Duett. (Foto: H. Steinseifer)

400 Zuhörer waren von der Johnny-Cash-Tribute-Band begeistert

BURGDORF (hst). Ein Hauch von Nashville mit seiner berühmten Country-Musik schwebte am Abend des 26. Januar 2020 über den Köpfen der etwa 400 Zuhörern beim ausverkauften Konzert der „Cashbags“ im großen Saal des Burgdorfer StadtHaus.
„The Cashbags" um US-Sänger Robert Tyson sind mit unzähligen Konzerten seit 2008 Europas erfolgreichste Johnny Cash Revival-Band. Das Quartett gleicht in Klang und Erscheinungsbild 1:1 seinem berühmten Vorbild aus den späten 60ern und liefert mit authentischer Stimme, Westerngitarre, Telecaster, Kontrabass und Schlagzeug detailgenau alle Klassiker im Rahmen einer mitreißenden Show, angelehnt an die Originalkonzerte mit musikalischen Gästen wie „June Carter“, „Carl Perkins“ und „The Carter Family“.
Frontmann Robert Tyson, geboren 1969 in Florida, verfügt über eine Stimme, die fast an das Original, dem 2003 verstorbenen Johnny Cash, heranreicht. Unterstützt wurde Tyson von der stimmgewaltigen Valeska Kunath. Die Bandmitglieder Stephan Ckoehler, Brenny Brenner und Tobias Fuchs stellten mit ihren Soloeinlagen ihr exzellentes musikalisches Können unter Beweis.
Alle Johnny Cash-Klassiker von "Ring of Fire", „I Walk the Line" bis hin zu „Folsom Prison Blues" standen auf dem Programm der brillant dargebotenen „Johnny-Cash-Show“. Aufgelockert wurde das Programm noch durch kleine Geschichten über das Leben und Wirken des „Man in Black“.
Nach zögerlichem Beginn taute das Publikum nach und nach auf und klatschte den Takt der Musik mit. Später konnte man auch einige Zuschauer mitsingen hören. Das zweistündige Konzert konnte natürlich nicht ohne Zugabe beendet werden.