Hökern bei Regen

Viel Auswahl gab es an Janet und Michael Thielking Stand. (Foto: Valerie Kruse)

Heeßler Dorfgemeinschaft veranstaltet zum zweiten Mal einen großen Wohltätigkeitsflohmarkt / 500 Euro Spenden für Jugendarbeit des HSV

HEESSEL (vkr). Dass sie auch dem schlechten Wetter standhalten können, bewiesen die Heeßler Bürger Anfang Mai bei der Aktion „ Hökern in Heeßel“. Zum zweiten Mal luden 30 Flohmarktstände zum Einkaufen ein. Ob jung oder alt, für jeden war etwas Nettes dabei.
So verkaufte zum Beispiel Reinhard Nicks an seinem Stand unter anderem hübsche Taschen und Küchenutensilien wie Siebe. „Ich finde die Wohltätigkeitsaktion toll“, erzählt Nicks. „Zum einen weil man seine Gegenstände, die man nicht mehr braucht, so gut loswerden kann, und sich damit ja auch etwas Gutes tut, zum anderen weil man mit dem Erlös anderen auch noch etwas Gutes tun kann“, erzählt er begeistert weiter. Wer etwas für die Jüngsten suchte, konnte am Stand von Michael und Janet Thieleking fündig werden: Dort gab es unter anderem Kinderwagen, -bücher und -kleidung. Aber auch eine Espressomaschine war dort im Angebot.
Auch Dieter Namendorff war begeistert auf dem Heeßler Flohmarkt unterwegs und hat „ein besonderes Album mit Briefmarken“ gekauft. Jedes Jahr würde er zwischen das „kleine Dorf“ zwischen Burgdorf und Beinhorn kommen, erzählt er enthusiastisch mit einem breiten Grinsen.
Die Aktion „Hökern in Heeßel“ soll die Dorfgemeinschaft zusammen bringen und Verbindungen zwischen Neubürgern und bereits in Heeßel wohnenden Einwohnern schaffen. Der Erlös des Kaffee-, Kuchen- und Bratwürstchenverkaufs brachte insgesamt 500 Euro ein -trotz des ungemütlichen Wetters genauso viel wie beim letzten Mal. Das Geld soll als Spender der Jugendarbeit des Heeßler SV zugute kommen.
"Ich bin sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Das Wetter machte uns zwar ganz schön einen Strich durch die Rechnung, aber trotzdem waren viele Besucher da und kauften ordentlich an den einzelnen Ständen ein", resümierte Ortsvorsteher Heiko Reißer. Der Spendenflohmarkt habe sogar Besucher aus Langenhagen und Hildesheim angelockt.