Herbstlicher Bummel durch die City

Der verkaufsoffene Sonntag lädt zu einem entspannten Einkaufsbummel auf der autofreien Marktstraße ein. (Foto: SMB)
 
Mehr als 40 Geschäfte beteiligen sich morgen am verkaufsoffenen Sonntag. (Foto: SMB)

Verkaufsoffener Sonntag, Flohmarkt und Straßengalerie am 4. Oktober

Burgdorf (r/fh). Am 4. Oktober präsentiert Stadtmarketing Burgdorf (SMB) den dritten Verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr. Er hätte eigentlich den letzten Tag des Stadtfestes Oktobermarkt umrahmen sollen. Wegen der noch längst nicht gebannten Gefahr der Corona-Pandemie musste die Traditionsveranstaltung jedoch abgesagt werden. Der verkaufsoffene Sonntag kann hingegen unter Einhaltung der mittlerweile etablierten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) stattfinden. Auch die Ausstellungen im Stadtmuseum, in der KulturWerkStadt und in der Magdalenenkapelle sind an diesem Tag geöffnet. Außerdem lädt ein Flohmarkt rund um die St.-Pankratius-Kirche auf dem Spittaplatz zum Stöbern ein.
Über 40 Geschäfte, Unternehmen und Gastronomiebetriebe öffnen von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Sie sind durch grün-gelbe Luftballons und entsprechende Aufkleber gekennzeichnet.  „Der Verkaufsoffene Sonntag lässt sich in Verbindung mit einem Besuch des Flohmarktes sehr gut dazu nutzen, einen Ausflug für die ganze Familie in die Burgdorfer Innenstadt zu unternehmen und gemütlich in den Geschäften zu stöbern“, wirbt SMB-Geschäftsführer Gerhard Bleich und ergänzt: „In der noch nicht überstandenen Corona-Krise sind Verkaufsoffene Sonntage mit ihren positiven Effekten auf das örtliche Wirtschaftsleben weiterhin unverzichtbar!“ Bleich hat die Veranstaltung zusammen mit Jörg Fehling, Martin Polch, Julia Obermeyer und Katja Weberling geplant.

Flohmarkt auf dem Spittaplatz

Von 11 bis 18 Uhr findet der vom VVV organisierte Flohmarkt auf dem Spittaplatz rund um die St.-Pankratius-Kirche statt. Wegen der Corona-Epidemie müssen Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen und dürfen das abgegrenzte Veranstaltungsgelände nur nach dem Erwerb einer Eintrittskarte betreten. Sie kostet für Erwachsene 2 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren 1 Euro. Außerdem müssen die persönlichen Kontaktdaten angegeben werden, damit Infektionsketten im Zweifelsfall nachverfolgt werden können.
Um Warteschlangen beim Einlass zu vermeiden, sollten sich interessierte Besucher das Formular zur Registrierung möglichst vorher von der Homepage www.vvvburg­dorf.de ausdrucken und bereits ausgefüllt am 4. Oktober mitbringen. Der Verkauf kunsthandwerklicher Arbeiten sowie von Bastelarbeiten und Handelsware ist auf dem Flohmarkt nicht zulässig; bei der Veräußerung von Medien sind die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten.

Fachhandel präsentiert ein breites Angebot

Die Besucher der Innenstadt sind eingeladen, den Gang über den Flohmarkt mit einer entspannten Shoppingtour zu kombinieren. Dabei gibt es eine reichhaltige Artikelpalette in den beteiligten Geschäften zu entdecken: Herbst- und Wintermode für Damen, Herren und Kinder sowie Sportartikel für die kommende kalte Jahreszeit und Schuhe aller Preisklassen. Feine Tag- und Nachtwäsche ist ebenso im Angebot wie attraktive Geschenk­artikel, Brillenkollektionen, Bücher und Musikinstrumente. Uhren, Schmuck, Drogerieprodukte und vieles mehr komplettieren das vielfältige und abwechslungsreiche Angebot des Fachhandels. Für eine kurze Pause oder einen entspannten Ausklang bietet sich ein Besuch in einem der Cafés oder Restaurants an.

Burgdorf – gestern und heute

Viele Geschäfte beteiligen sich außerdem an einer Burgdorfer Straßengalerie und zeigen in ihren Schaufenstern historische Fotos, denen jeweils aktuelle Aufnahmen von derselben Örtlichkeit gegenüber gestellt sind. So ist unter anderem erfahrbar, wie sich die Marktstraße in 100 Jahren entwickelt hat.
Und wer dabei auf den Geschmack gekommen ist, kann auch gleich noch einen Abstecher in die KulturWerkStadt, Poststraße 2, machen und sich dort die Ausstellung „Stadtbilder − Burgdorf gestern und heute“ ansehen, die nach dem gleichen Konzept aufgebaut ist: Im Mittelpunkt stehen historischen Fotoaufnahmen aus der Stadt, denen jeweils ein von Joachim Lührs am gleichen Standort aufgenommenes Gegenstück aus heutiger Perspektive gegenübergestellt ist.
Außerdem werden dort in einer Sonderausstellung prämierte Arbeiten aus dem Ideenwettbewerb „Burgdorf 2020“ gezeigt. Den kreativen Wettstreit richtete Stadtmarketing Burgdorf 2011 zum Themenjahr „Burg­dorf schreibt Geschichte!“ für die Burgdorfer Schulen aus.

Attraktive Ausstellungen

Dabei haben Interessierte am morgigen 4. Oktober besonders lange Zeit für den Besuch in der KulturWerkStadt. Denn ebenso wie im Stadtmuseum und in der Magdalenenkapelle gelten anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags erweiterte Öffnungszeiten: durchgehend von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Auch in den Museen müssen Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen sowie die Abstands- und Hygieneregeln einhalten.
Im Stadtmuseum, Schmiedestraße 6, ist die Ausstellung „Raumschiffwelten aus Lego-Bausteinen“ zu sehen. Besucher können dort in ein phantastisches Star-Wars-Universum eintauchen, das aus Szenen mit detailgetreu nachgestalteten Raumschiffmodellen, Weltraumstationen und Figuren besteht, die nur eines von ihren legendären Kinovorbildern unterscheidet: Sie sind vom Team Lange komplett aus unzähligen Lego-Bausteinen zusammengesetzt.
Der Kulturverein Scena zeigt in der Magdalenenkapelle auf dem alten Friedhof neben der Hochbrücke die Kunstausstellung „Besuch“ mit Werken von Lune Ndiaye. Der Künstler stammt aus dem Senegal und wuchs in der Nähe Dakars auf. Seit 2005 lebt und arbeitet er in Hannover. Für seine Bilder verwendet er hauptsächlich die Materialien Acryl, Sand und Textilien.

Umfangreiche Parkmöglichkeiten


Das Veranstaltungsgebiet in der City (Marktstraße, Poststraße, Spittaplatz) ist von 8 bis 20 Uhr für den Verkehr gesperrt. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Schützenplatz, auf dem Pferdemarktplatz am Kleinen Brückendamm, im Parkhaus am Bahnhof, auf und unter der Hochbrücke sowie auf der Hannoverschen Neustadt.