Hauke Jagau: „Wunderschöne Natur und gute Einrichtungen“

Kita-Leiterin Gabriele Müller (ganz rechts) zeigte stolz die Einrichtung der St. Pankratius-Kirchengemeinde. Der Regionspräsident (ganz links) war beeindruckt von den großzügigen Räumlichkeiten. (Foto: Sina Balkau)

Letzte Sommerradtour des Regionspräsidenten führte von Uetze nach Burgdorf

BURGDORF (sib). Es war die letzte der drei Radtouren durch die Region Hannover, die der Regionspräsident Hauke Jagau diesen Sommer unternahm. Gleichzeitig war es mit 39 Kilometern auch die längste Strecke. Jagau und seine rund 20 Begleiter – darunter auch Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann – starteten gegen Mittag in Uetze und beendeten die Tour im Biergarten am Spittaplatz in Burgdorf.
Die Möglichkeit, sich ausgewählte Projekte in den Städten und Gemeinden vor Ort anzuschauen, das ist der Grund für Hauke Jagaus Sommerfahrradtouren durch die Region Hannover. „Für mich ist es sehr interessant, zu sehen, was es für Entwicklungen in den Kommunen gibt“, sagte der Regionspräsident.
So besichtigten Jagau und seine Mitfahrer zum Beispiel die Photovoltaikanlage am Rande von Dollbergen, ließen sich im FriedWald über Bestattungen in der Natur und an der Obershagener Straße über den Fortschritt der Bauarbeiten informieren.
In Burgdorf schloss sich Bürgermeister Alfred Baxmann der Gruppe an. Gemeinsam fuhren die Radler zum neuen Gewerbegebiet im Nordwesten Burgdorfs. Dort verriet Baxmann einige Details zu den Planungen. Nach einem langen politischen Streit, wie genau die Gestaltung des Gewerbegebiets vonstatten gehen solle, gehe es nun endlich los.
Mit nur zwei Kilometern Entfernung von der A37 befinde sich das Gebiet in erstklassiger Lage. Zunächst entstehe ein Sondergebiet auf rund 30 000 Quadratmetern, ein Teil davon werde mit einem Baumarkt überbaut. „Außerdem werde ich mein Versprechen an die Burgdorfer Jugend halten: Ein Fast-Food-Restaurant wird hier ebenfalls eröffnen“, lachte der Bürgermeister. Über die Nutzungsmöglichkeiten sei im Vorfeld ganz genau recherchiert worden, schließlich solle keine Kaufkraft aus der Innenstadt abgezogen werden. Der Regionspräsident war begeistert von so viel Tatkraft. „Ich sehe schon, wir haben es hier mit einem sehr engagierten Bürgermeister zu tun“, lobte Hauke Jagau.
Anschließend führte die Radtour zur Kindertagesstätte Nordwest der evangelisch-lutherischen St. Pankratius-Kirchengemeinde. Leiterin Gabriele Müller zeigte voller Stolz die großzügigen Räumlichkeiten des „Vorzeigeprojekts“, wie Bürgermeister Baxmann es nannte. Vom Wickelraum der Krippe bis hin zum Spielzimmer des Kindergartens wurde alles genau in Augenschein genommen. „Das ist eine wirklich tolle Einrichtung mit einem sehr schönen Außengelände“, urteilte Hauke Jagau.
Nach einem Abstecher in die KulturWerkStadt fand die 39 Kilometer lange Tour im Biergarten am Spittaplatz schließlich ein Ende. Das Fazit des Regionspräsidenten war äußerst positiv: „Wir sind durch wunderschöne Natur gefahren, haben tolle Waldwege genutzt und gute Einrichtungen gesehen. Außerdem haben sich interessante Gespräche mit den Bürgern entwickelt.“