Gute Werbung für die Leistungen des Sozialverbands

Rückenstärkung „locker vom Hocker“ für Hans-Egon Seffers (2. v. re.), Matthias Miersch (re.) und Seniorensportler aus Uetze und Sievershausen. (Foto: Georg Bosse)

„Tag der Sozialberatung“ war in Burgdorf von der Sonne verwöhnt

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Am niedersachsenweiten „Tag der Sozialberatung“ konnte der Kreisverband Burgdorf des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zahlreiche Besucher und kommunale Politprominenz am Burgdorfer Geschäftsstellenstandort „Gartenstraße“ begrüßen. Der 1. Kreisverbands-Vorsitzende Hans-Egon Seffers (Sievershausen) sowie Ortsverbandschef Walter Kotzke (Burgdorf) konnten sich über das Erscheinen der Altkreis-Stadtspitzen Carl-Jürgen Lehrke (sehnde), Hermann Hoffmann (2. Stellvertretender Bürgermeister von Lehrte), Alfred Baxmann (Burgdorf) sowie Dr. Hendrik Hoppenstedt (Burgwedel) freuen. Darüber hinaus ließ sich der Laatzener SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch blicken.
Zwischen kühlen Getränken, kleinen Glücks- und Geschicklichkeitsspielchen sowie Kaffee und Kuchen war die sonnenverwöhnte Veranstaltung eine gelungene Mitgliederwerbung und eine prima Öffentlichkeitsarbeit für die beratenden Leistungen des SoVD. Der „süße“ Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf wird übrigens dem „Ambulanten Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze“ zur Verfügung gestellt. Ferner hielt Rosemarie Buchholz (Obershagen), die seit rund 27 Jahren die Burgdorfer SoVD-Geschäftsstelle als Sozialarbeiterin leitet, einen zirka zehnminütigen Vortrag zum Thema „Wenn die Arbeit nicht mehr gelingt... - Frauen und die gesetzliche Rente“.
Etwa 30.000 Menschen sind in der Region Hannover dem SoVD angeschlossen. „Davon über 7.000 Personen im Kreisverband Burgdorf“, erklärte Walter Kotzke. Solidarität könne mitnichten alleine organisiert werden, so Matthias Miersch in seinem kurzen Grußwort. „Auch die Politik vor Ort muss Solidarität und Engagement täglich leben. Aber ohne euch wäre diese Welt viel ärmer“, sagte der Laatzener. Miersch zeigte sich anschließend von dem Engagement der Burgdorferin Gertrud Schwarz angetan. Als er von ihren privaten Spendenaktionen für Kinderhospize hörte, lud er sie spontan zu einem Besuch in den Berliner Reichstag ein. Allerdings muss noch ein passender Termin gefunden werden.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte die putzmuntere SoVD-Rentnerband „Die Fuhsekrähen“ aus Dollbergen/Abbensen mit bekannten Weisen aus aller Welt, die die Zuhörer schnell zum Mitsingen und Mitschunkeln brachten. Darunter ein vortreffliches, in einem Melodien-Potpourri verpacktes, „Burgdorf-Lied“.