"Good bye, Lenin!"

Gerade erst hat Christiane Kerner einen Herzfinarkt überlebt und ist wieder aus dem Koma aufgewacht. Deshalb wollen die Geschwister Alex und Ariane verhindern, dass sie vom Mauerfall und dem Untergang ihrer geliebten DDR erfährt. (Foto: TfN/Tim Müller)

Komödie im Theater am Berliner Ring

Burgdorf (r/fh). Mit der Komödie „Good bye, Lenin!“ geht die Spielzeit im Theater am Berliner Ring weiter. Die Aufführung beginnt am Freitag, 11. Februar, um 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums, Berliner Ring 27. Aufgeführt wird die Komödie von einem Ensemble des Theaters für Niedersachsen (TfN). Zuschauer können bereits ab 19.30 Uhr an einer kostenlosen Einführung in das Stück teilnehmen. Es gilt die 2G-Regel, außerdem muss bei der Veranstaltung durchgängig eine FFP2-Maske getragen werden, auch am Sitzplatz. Eintrittskarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon (05136) 1862, und über www.vvvburgdorf.de.
Zur Bühnenhandlung: Ostberlin, 1989. Nach einem Herzinfarkt fällt Christiane Kerner (gespielt von Simone Mende) ins Koma – und "verschläft" den Mauerfall. Erst acht Monate später schlägt sie die Augen wieder auf – und erwacht in einem neuen Land. Für ihren Sohn Alex (Jonas Kling) steht fest, dass seine Mutter auf keinen Fall vom Untergang ihrer geliebten DDR erfahren darf, zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Auf 79 Quadratmetern Plattenbauwohnung tauscht er die neue Einrichtung in Windeseile wieder gegen den DDR-Schick aus und passt auf, dass nichts im Blickfeld der bettlägerigen Mutter den Siegeszug des Kapitalismus verrät. Seine Schwester Ariane (Nina Carolin) und sein Arbeitskollege Denis (Jeremias Beckford) helfen ihm dabei, den Schein aufrecht zu erhalten.
Das Theaterstück „Good bye, Lenin!“ basiert auf dem Kinoerfolg aus dem Jahre 2003 und stammt vom Drehbuchautor der Filmvorlage Bernd Lichtenberg. Nach anfangs gemischten Kritiken entpuppte der Film sich als wahrer Kassenschlager — allein in Deutschland sahen ihn über sechs Millionen Menschen im Kino. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Deutschen und dem Europäischen Filmpreis sowie in Spanien mit dem "Goya" und in Frankreich mit dem "César". Zudem gab es eine Nominierung als "Bester fremdsprachiger Film" für den Golden Globe.