Geschichte des Kalibergbaus

In der Ausstellung "Glück auf, der Steiger kommt" können Besucher authentische Exponate aus dem Kalibergbau entdecken. (Foto: Joachim Lührs)

Führung durch die Ausstellung "Glück auf, der Steiger kommt"

BURGDORF (r/fh). Die 100-jährige Geschichte des Kalibergbaus in den Bergwerken „Riedel“-Hänigsen und „Niedersachsen“-Wathlingen steht im Mittelpunkt der ersten Führung durch die Ausstellung „Glück auf, der Steiger kommt". Sie beginnt am Sonntag, 31. März, um 14.30 Uhr im Stadtmuseum, Schmiedestraße 6.
Horst Regenthal wird die Museumbesucher durch den Teil der Schau führen, den er selbst mit zusammengestellt hat. Infotafeln und Exponate erinnern daran, dass der Kaliabbau tausenden Werksangehörigen im Raum zwischen Burgdorf, Hänigsen und Wathlingen eine Existenzgrundlage bot - allerdings bei teilweise lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen. Zu den von Horst Regenthal vorgestellten Exponaten gehören ein originaler Förderwagen, ein Schienenfahrrad aus den fünfziger Jahren, typische Arbeits- und Rettungsgeräte, ein Pferdewagen, Arbeitskleidung und alte Bergmannstrachten.
Die Ausstellung „Glück auf, der Steiger kommt − Bergleute und Ölarbeiter aus Burgdorf, Hänigsen und Umgebung" ist noch bis zum Pfingstmontag, 10. Juni, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr im Stadtmuseum zu sehen.