Gemütliche Waldweihnacht in Steinwedel

Der Weihnachtsmann hatte viele Überraschungen für die Jüngsten mitgebracht.

Tannenbaumverkauf wie am Fließband

VON DANA NOLL

STEINWEDEL. Mit lautem „Tatü-Tata“ wurde der Weihnachtsmann von der Feuerwehr in Steinwedel zum Walde kutschiert. Hier warteten die Kinder bereits ungeduldig auf ihn und ganz besonders auf seinen prall gefüllten Gabensack. Erst im letzten Jahr bekam der Weihnachtsmann einen neuen Mantel spendiert. Dieser sah auch 2018 noch nagelneu aus, „wird auch nur einmal getragen im Jahr“, scherzten die Organisatoren.
Die Waldweihnacht in Steinwedel ist schon ein ganz besonderer Adventstreff in der Region. Bereits zum 4. Mal konnte das idyllische Budenrund rund um den Waldspielplatz zahlreiche Besucher anlocken. Der anfängliche Geheimtipp hat sich mittlerweile herum gesprochen und zum Einbruch der Dunkelheit gab es ein dichtes Gedränge auf dem Platz.
"Das ist zwar immer ein großer Aufwand und viel Arbeit, aber es lohnt sich. Der Erlös geht wieder in die Feuerwehr, insbesondere in die Kinder- und Jugendarbeit“, so der stellvertretende Ortsbrandmeister Norbert Zilz.
Mit 13 Ständen waren es auch noch mehr Anbieter als im Vorjahr. Es gab Kartoffelpuffer und Bratwürste, Pommes und Schmalzbrote, Kakao und Punsch. Knusprige Flammkuchen lockten an den Stand von Henne`s Backhaus, der nicht nur erstmalig auf der Waldweihnacht war sondern auch noch eine neue Filiale im Ort hat. Auch Bernd Schönborn war zum ersten Mal mit dabei. Er bot schöne Holzarbeiten und ließ sich beim Handwerken über die Schulter schauen. Interessierten erzählte er von der Herstellung der einzelnen Schalen, Dekorationen und Becher, die aus Apfel- oder Birnenholz gefertigt werden. Für die weihnachtliche Musik sorgte erneut "Fummel und Flick" aus dem Ort.
Allerhand Selbstgemachtes und Selbstgebranntes wurde zum Kauf angeboten und ging flott über den Ladentisch. Das wurde nur noch von dem Tannenbaumverkauf getoppt. Die zukünftigen Weihnachtsbäume fanden einen reißenden Absatz und an der Kasse bildete sich eine lange Schlange.
„Das liegt nicht nur an den schön gewachsenen Bäumen, sondern auch am Service“, so Norbert Zilz, „Die Bäume werden im Umkreis von fünf Kilometer frei Haus geliefert.“
Die jüngsten Besucher durften ihre Kreativität wieder beim Stand vom Waldpädagogikzentrum Hannover/Hildesheim unter Beweis stellen. Hier konnten zum Beispiel Stoffbeutel mit Tierfährten bedruckt werden.