Gartenfest der Liberalen war vom Wahlkampf geprägt

Zum 7. Gartenfest der örtlichen FDP im Burgdorfer Hotel/Restaurant „Schwarzer Herzog“ konnte Regionsspitzenkandidat Armin Pollehn seine liberalen Parteifreunde Gero Hocker und Andrea Giese (v. li.) begrüßen. (Foto: Georg Bosse)

Umweltpolitischer Sprecher des FDP-Landesfraktion erschien (wahlkampf-)verspätet

BURGDORF (gb). Am vergangenen Samstag hatte die FDP zu ihrem schon traditionellen Gartenfest im Außenbereich des Burgdorfer Hotel/Restaurants „Schwarzer Herzog“ eingeladen. Neben rund 30 Parteifreunden aus Lehrte, Burgdorf und Uetze konnte der liberale Spitzenkandidat zur Regionswahl im kommenden September, Armin Pollehn, auch die Bewerber um das Burgdorfer Bürgermeisteramt, Mirco Zschoch (CDU) und Frank-Michael Voigt (parteilos), begrüßen.
Da dieses 7. Gartenfest in zeitlicher und inhaltlicher Verbindung zum Wahlauftakt der FDP in Burgdorf sowie der Region stand, waren die Anwesenden auch auf den umweltpolitischen Sprecher der freidemokratischen Landtagsfraktion Niedersachsen, Dr. Gero Hocker, gespannt, der etwas zum Schwerpunktthema „Kommunaler Klimaschutz“ beitragen sollte. Doch wegen des angekündigten, verspäteten Eintreffens des Gastes hatte Armin Pollehn genügend Zeit, sich und seine politischen Ziele in kurzen Zügen vorzustellen.
Die FDP möchte Politik auf den Feldern „Bildung“, „Wirtschaftsförderung“, „Verkehr“ sowie „Soziales und Gesundheit“ für die Menschen in der Region anpacken. „Ich will mich einsetzen für eine kompetente Wirtschaftsförderung, für gute Bildung und für die ökonomische und ökologische (Weiter-)Entwicklung unserer Region“, lautet eine Wahlaussage von Armin Pollehn. Dabei wird er von Burgdorfs liberalen Ratsherrn Karl-Ludwig Schrader unterstützt, der auch für einen kurzzeitigen Augenblick das Wort ergriff. Bis zum Erscheinen von Gero Hocker hatte die FDP-Regionsabgeordente Andrea Giese (Wedemark) ebenfalls eine Weile, um ein wenig zu den Finanzierungen und Strukturen in der Kulturpolitik auszuführen. Am Zuschussstreitfall „Theater für Niedersachsen“ (TfN) stellte Giese klar, dass das TfN aus Hildesheim eben ein Ensemble für Niedersachsen und nicht nur für die Region sei.
Klimaschutz, Energiewende und effizientes Energiemanagement seien fundamentale Aufgaben der Politik, zu der auch die Kommune ihren Beitrag leisten müsse. Mit der Anspielung „Was kann die Region für Burgdorf tun, aber was kann auch Burgdorf für die Region tun?“, sah sich Armin Pollehn im Konsens mit Gero Hocker.