Ganz besondere gesangliche Höhepunkte in St. Nikolaus

Wann? 26.06.2011 15:30 Uhr

Wo? St. Nikolaus-Gemeinde, Im Langen Mühlenfeld 19, 31303 Burgdorf DEauf Karte anzeigen
Burgdorf: St. Nikolaus-Gemeinde |

Chorkonzert im Rahmen der Masterprüfung von Markus Kaiser

BURGDORF (r/jk). Im Rahmen der Masterprüfung von Markus Kaiser als Chorleiter wird am Sonntag, 26. Juni, ab 15.30 Uhr in der St. Nikolauskirche ein Chorkonzert der besonderen Art geboten. Bei diesem Konzert handelt es sich um ein Kooperationsprojekt aus drei niedersächsischen Chören - dem Kinderchor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), dem Burgdorfer Kinderchor und den NiChorLai Singers, einem vierstimmigen gemischten Chor aus Oldenburg.
Das Programm besteht aus einer facettenreichen und anspruchsvollen Auswahl geistiger Chormusik für Kinderchor, vierstimmigen gemischten Chor, Bläserensemble und Orgel. Den Kern bildet die Messe in f, op. 62 (Missa Puerorum) des Spätromantikers Josef Gabriel Rheinberger für eine Singstimme und Orgel. Zu hören sein wird außerdem die Kantate „Mein Gott, auf den ich hoffe“ vom zeitgenössischen Komponisten Johannes Matthias Michel. Aus der Epoche des Barocks erklingt „See the conquering hero comes“ aus Händels Oratorium Judas Maccabäus.
Für die Umsetzung dieser Chormusik in lateinischer, deutscher und englischer Sprache konnte der Landeskirchenmusikdirektor Johannes von Hoff gewonnen werden. An der Orgel in Burgdorf spielt in Burgdorf Eberhard Jung. Auch ein Blechbläserensemble der HMTMH sowie ein Burgdorfer Querflötist werden beim Konzert zu hören sein.
Bei dem Master KJC handelt es sich um einen erst kürzlich eingeführten und akkreditierten künstlerisch/pädagogischen Studiengang an der HMTMH. Das hohe Niveau und die besondere Spezialisierung sollen künftige Chorleiter auf den steigenden Bedarf an professionellen Kinder- und Jugendchorleitern in Deutschland vorbereiten, denn das Singen erfreut sich bei Kindern und Jugendlichen wieder einer immer größeren Beliebtheit. Dieses Projekt bietet die Chance, das Bewusstsein im „chorischen Deutschland“ bei den Konzertbesuchern zu schärfen und Interesse für diese hoch anspruchsvolle Arbeit über die hannoverschen Grenzen hinaus zu wecken.