Fünftes Rathaus in Betrieb

Das neue Rathaus V an der Rolandstraße bietet insgesamt 42 Arbeitsplätze, Tagungsräume und einen Sozialraum.

In dem neuen Gebäude sind die städtischen Abteilungen rund um die Themen Familie und Jugend untergebracht

BURGDORF (fh). Wer Elterngeld beantragen möchte, Fragen zur Kinderbetreuung hat oder Rat rund um das Thema Familie sucht, hat bei der Burgdorfer Stadtverwaltung von jetzt an eine neue Anlaufstelle. Anfang April ist das neue Rathaus V an der Rolandstraße in Betrieb gegangen; am vergangenen Freitag hat Bürgermeister Alfred Baxmann es offiziell eröffnet.
Der Neubau in direkter Nachbarschaft zum Rathaus IV beherbergt die städtischen Abteilung für Familie und Kinder, Jugendhilfe, Jugendverwaltung, sowie für Schulen, Kultur und Sport. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Petra Pape dort jetzt ihren Arbeitsplatz. Außerdem will die Stadt ein Familien-Service-Büro einrichten. "Es ist gut, dass jetzt alle Ansprechpartner unter einem Dach versammelt sind", lobte Christiane Gersemann, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, in ihrer kurzen Ansprache zur Eröffnung.
Sie fühle sich mit dem neuen Rathaus schon fest verbunden. "Ich hatte bereits Gelegenheit, bei einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Kita-Qualität in einen Tagungsraum hineinzuschnuppern. Die Atmosphäre ist sehr angenehm", urteilte sie. Denn zusätzlich zu den Büros der Verwaltungsmitarbeiter finden sich im neuen Rathaus auch Sitzungsräume für politische Gremien und Gruppen.
Die Stadt hat den Bau nicht in Eigenregie errichtet, sondern dies in die Hände der Investorin Wiltrud Niebuhr gelegt, die das Gebäude jetzt an die Stadt vermietet. Sie hatte auch bereits den Anbau für das Rathaus IV übernommen. Mit der Bauplanung beauftragte sie auch jetzt wieder den Burgdorfer Architekten Theodor Tiarks. "Wir setzen damit eine bewährte Zusammenarbeit fort", betonte Baxmann.
Und mit dem Ergebnis zeigte er sich auch diesmal rundum zufrieden. "Das neue Rathaus kann sich sehen lassen. Es ist ästhetisch gelungen, funktional und bietet angemessene Arbeitsbedingungen", so der Bürgermeister. Damit schaffe es die Voraussetzungen für effizientes und gutes Arbeiten
Das Rathaus V bietet 35 Arbeitsplätze für Mitarbeiter und sieben für Auszubildende, zusätzlich einen Sozialraum und die Tagungsräume. Den Umzug haben die betroffenen Abteilungen während des laufenden Geschäfts bewerkstelligt. "Neben der üblichen Arbeit mussten sie rund 500 Umzugskisten ein- und wieder auspacken und 500 Möbelstücke an ihren neuen Bestimmungsort schaffen", so Baxmann. "Das war ohne Frage eine Zumutung für die Mitarbeiter, die jetzt aber Früchte trägt. Denn das neue Arbeitsumfeld stellt eine deutliche Verbesserung dar."