Frühstück, Fußball und Feierabendbiere im „1667“

Das neue „1667“-Team: Gerhard Ernst, Christiane „Jane“ Krentscher, Sanya Coknez und Dustin Ernst (v.li.) sorgt für gastroniomische Belebung an der Burgdorfer Marktstraße. (Foto: Georg Bosse)

Kuschelige Kneipe im Cafè-, Bar- und Bistrostil wieder eröffnet

BURGDORF (gb). Vielleicht gehörte ja das Gebäude in der Marktstraße 4 in Burgdorf zu den 117 Häusern, die 1658 durch einen Großbrand vernichtet wurden. Sollte es so gewesen sein, dann wurde es neun Jahre später wieder errichtet und war, bzw. ist heute in der Auestadt unter der Baujahrsbezeichnung „1667“ als kleine kuschelige Kneipe bekannt.
Nach einiger Zeit des Leerstands haben der gebürtige Burgdorfer Gerhard Ernst und Sohn Dustin die neue Leitung des „1667“ übernommen und vor wenigen Tagen das von Grund auf renovierte Lokal als gastlichen Treffpunkt mit Cafè-, Bar- und Bistrocharakter wieder eröffnet. „Durch die moderne Umgestaltung der Räumlichkeiten sowie brandneues, gastronomisches Mobilar haben wir mehr Platz gewonnen“, erklärt Gerhard Ernst. Da „1667“ auch eine Außenbewirtschaftung mit bis zu 25 Sitzplätzen betreibt, ist anzunehmen, dass die Gaststätte zu einer angenehmen Belebung des Marktstraßenabschnitts unweit des künftigen Verkehrskreisels werden kann.
Das Lokal hat täglich ab 9.00 Uhr geöffnet. Dann kann dort der Tag mit einem handfesten Frühstück begonnen werden. Und wer im „1667“ sein Feierabendbierchen genießen möchte, hat die Auswahl zwischen frischgezapftem „Gilde Pilsener“, „Beck`s“ vom Hahn respektive aus der Flasche, dem tschechischen „Staropramen“ oder einem Münchener „Franziskaner Weißbier“ vom Fass.
Der am 11. Juni erfolgte Startschuss für die Fußball-WM in Südafrika ist auch gleichzeitig der Anpfiff für Kickerfans im „1667“. „Bei uns können alle Spiele auf Leinwand oder am TV-Schirm miterlebt werden“, sagt Ernst.