Friedenslicht aus Bethlehem

Am Friedenslicht in der St.-Nikolaus-Kirche können eigene Kerzen entzündet werden. (Foto: privat)

Kerze steht vor dem Altar der St.-Nikolaus-Kirche

Burgdorf (r/fh). Trotz aller Hindernisse in diesem Jahr ist das Friedenslicht aus Bethlehem am vergangenen Sonntag in Burgdorf angekommen. Es wurde auch in die katholische St.-Nikolaus-Kirche, Im Langen Mühlenfeld 19, gebracht und dort vor dem Altar aufgestellt. Daran können nun eigene Kerzen entzündet werden, damit es in vielen Wohnungen und Häusern dieser Stadt in den Tagen um Weihnachten leuchtet.
Das Friedenslicht geht auf eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) aus dem Jahr 1986 zurück Seit über 25 Jahren wird es an der ewigen Flamme in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und dann über Tel Aviv nach Wien gebracht, von wo aus es nicht nur in ganz Österreich, sondern auch in Deutschland und anderen Ländern verteilt wird. Doch in diesem Jahr mussten dabei Reisebeschränkungen und andere Vorgaben aufgrund der Corona-Epidemie beachtet werden. So durfte beispielsweise nicht wie sonst ein Kind aus Österreich nach Israel reisen. Stattdessen hat die neunjährige Maria Khoury aus einer christlichen Familie in Bethlehem das Friedenslicht entzündet. Auch konnte es nicht wie sonst von einer Delegation per Bahn nach Deutschland gebracht werden, sondern wurde stattdessen mit dem Auto an der österreichischen Grenze abgeholt.