Freiwilligenarbeit wurde besonders ausgezeichnet

Mit Ernst Herbold und Kirsten Idler konnte Alfred Baxmann (v. re.) zwei weitere engagierte Burgdorfer mit der Ehrenamtskarte auszeichnen. (Foto: Georg Bosse)

Kirsten Idler und Ernst Herbold haben die Ehrenamtskarte erhalten

BURGDORF (gb). Die Stadt Burgdorf und ihre Bürgerinnen und Bürger sind auf Menschen angewiesen, die ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt bekleiden, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Für solch langjähriges „Bürgerschaftliches Engagement“ wurden am vergangenen Montag Kirsten Idler und Ernst Herbold mit den sogenannten Ehrenamtskarten ausgezeichnet.
Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann hatte die beiden Ehrenamtlichen dazu ins Rathaus II („Alte Landratsvilla“) eingeladen. Kirsten Idler (48 Jahre), Röntgenassistentin am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Celle und alleinerziehende Mutter, ist seit vier Jahren 1. Vorsitzende der Burgdorfer Tafel. In den mittlerweile viel zu engen Räumlichkeiten im Paulus-Gemeindezentrum am Rubensplatz/Berliner Ring versorgt die 66 Personen starke Freiwilligenorganisation rund 165 Familien mit Lebensmitteln - Tendenz steigend. „Bäckereien, Supermärkte und alle Hofläden unterstützen uns dabei vorbildlich“, sprach Kirsten Idler die Partner an, ohne die die lebensnotwendige Fürsorge gar nicht funktionieren würde.
Dem gebürtigen Göttinger Ernst Herbold (71) liegen ehrenamtliche Aktivitäten im Blut. Bereits mit 15 Jahren engagierte sich der Feinmechaniker im Maschinenbau im Deutschen Roten Kreuz (DRK). Seit fünf Jahren ist Herbold im (Un-)Ruhestand und kümmert sich um die Hege und Pflege des St. Pankratius-Taufwaldes in Sorgensen.
Die 2007 eingeführte Ehrenamtskarte ist personenbezogen und hält für ihren Besitzer Vergünstigungen beim Besuch von öffentlichen und privaten Einrichtungen,Veranstaltungen und ähnlichem parat. Die Karte ist länderübergreifend in Niedersachsen und Bremen gültig.