Freisprechung der Tischler-Innung

Cedrik Breuer hat als Gesellenschrank einen Weinschrank in Eiche und Weißlack gefertigt. (Foto: privat)

Fünf Auszubildende haben ihre Prüfung erfolgreich bestanden

Altkreis (r/fh). Die Tischler-Innung Burgdorf hat fünf Gesellen freigesprochen, nachdem sie ihre Ausbildung mit erfolgreicher Prüfung abgeschlossen hatten. Die Feier fand Ende Januar wegen der Corona-Epidemie im kleinen Rahmen im Café-Bereich der Jugendhilfeeinrichtung Domiziel in Dedenhausen statt. Dort überreichten die Leiterin der Prüfungskommission Tischlermeisterin Annette Hahne und die Fachbereichsleiterin für Holztechnik der Berufsbildenden Schule Burgdorf Anne Frick die Zeugnisse und Gesellenbriefe.
Der Obermeister der Tischler­innung Johann Christian Zoch gratulierte den frisch eingeführten Gesellen. Er sprach von den Herausforderungen, vor denen das Handwerk stehe: sich einerseits modernen, digital gesteuerten Produktionsprozessen zu öffnen, aber anderseits alte Handwerkstradition nicht zu vergessen. Die erlernten handwerklichen Fähigkeiten des Tischlers und dessen Aufgabe, komplette Produktionsabläufe steuern und gestalten zu können seien in dieser Form in der Berufswelt einzigartig. Zoch erinnerte daran, dass gesundes Selbstbewusstsein dazu gehört, aber auch Selbstkritik und die Bereitschaft ständig dazulernen zu wollen.
Die meisten Auszubildenden im Tischlerhandwerk schließe ihre Lehre im Sommer ab. Im Winter bekommen diejenigen eine Gelegenheit, die ihre Prüfung aus betrieblichen Gründen ein halbes Jahr früher oder später ablegen möchten oder eine Nachprüfung absolvieren müssen.
Die neuen Tischlergesellen sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Cedrik Breuer (Tischlerei Thiele, Uetze), Flavian Heinemann (Tischlerei „Holz und Handwerk“, Hannover-Both­feld), Sven Ostermann (Tischlerei Gielissen, ehemals Kreft, Wedemark), Luka Wallmeyer (Tischlerei Lüders in Röddensen/Lehrte), Julian Meints (Tischlerei „Holz und Handwerk“, Hannover-Bothfeld).