Feuerwehr Schillerslage fährt zum Bezirksentscheid

Jeder Handgriff muss sitzen. Schnelligkeit und Präzision sind die Garantie für ein Weiterkommen. (Foto: Otmar Brandes)

Feuerwettkampf auf Kreisebene in Hänigsen

HÄNIGSEN (r/jk). Die besten Feuerwehrgruppen des Kreises Hannover trafen sich in Hänigsen auf dem Gelände von K+S und traten in LF- und TS-Gruppen bei teilweise strömendem Regen und starkem Wind zum Kreiswettkampf an. Wer zum Regionswettkampf (Region Hanover) der Feuerwehren in Hänigsen antreten wollte, musste sich über Gemeinde-/Stadt- und Abschnittswettkämpfe qualifizieren.
Aus der Gemeinde Uetze hatte sich niemand qualifizieren können, von der Stadt Burgdorf waren Schillerslage und Ramlingen-Ehlershausen dabei. Vier weitere Gruppen kamen aus dem Bereich Sehnde.
Bei den Wettkämpfen mussten in schnellstmöglicher Zeit Saugrohre gekuppelt, die Wasserversorgung hergestellt und Brandangriffe mit Besteigen eines Turms absolviert werden. Für falsche Handgriffe, Kommandos oder Überschreitung der Aufgabenzeit gab es Fehlerpunkte. Dazu mussten noch Fragen aus der Theorie, wie Reichweite von C- oder B-Strahlrohren und Verhalten von Materialien bei Hitzeentwicklung, beantwortet werden.
Aus dem Altkreis Burgdorf haben sich die Wehren Rethmar 1+2, Haimar und Schillerslage für den Wettstreit zum Landesfeuerwehrbezirk qualifiziert. Die Hänigser Feuerwehr war „nur“ für die Logistik zuständig, sie war zum wiederholten Male Ausrichter. Hierfür hatten sich die Hänigser bei vielen Wettkämpfen vorher bewährt und empfohlen. Dinge wie Platzherrichtung, Verpflegung, Zeltaufbau, Sicherstellung von Wasserzufuhr und Betreiben einer Toilettenanlage wurden, wie schon so oft, souverän unter der Leitung von Ortsbrandmeister Udo Möller erledigt.