Feuerwehr evakuiert Anwohner wegen Gasaustritt

Der Bereich rund um die Sozialwohnungen „Drei Eichen“ wurde großflächig von den Einsatzkräften abgesperrt. (Foto: Maik Klein (Feuerwehr Burgdorf))

Leck in Gasleitung löst Großeinsatz aus

BURGDORF (r/jk). Am vergangenen Donnerstag wurde die Feuerwehr Burgdorf gegen 9.00 Uhr zu einem Gasaustritt in die Straße „Drei Eichen“ alarmiert. Vor den Türen der dortigen Sozialwohnungen trat Gas aus einer Leitung aus, an der zuvor nach ersten Erkenntnissen Mitarbeiter eines Gartenbauunternehmens Erdarbeiten durchführten.
Bereits auf der Anfahrt bekamen die freiwilligen Helfer vom Lage- und Führungszentrum in Hannover die Meldung, dass eine messbare Konzentration an Haushaltsgas aus dem Leck entweiche. Die Informationen, die später auch durch Messungen der Feuerwehr bestätigt wurde, bekamen sie von einem Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofes, der ebenfalls Mitglied der Burgdorfer Wehr ist. Dieser stellte mit dem Gasmessgerät seines Kanalspülwagens eine hohe Konzentration an austretendem Gas fest.
Da zu diesem Zeitpunkt eine Gefährdung der Anwohner nicht ausgeschlossen werden konnte, ließ Burgdorfs stellvertretender Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Rüdiger Kruse unverzüglich die umliegenden Wohnungen evakuieren und einen Sicherheitsbereich um die Leckage errichten. Ungefähr zwei Dutzend Personen wurden durch Angehörige der Feuerwehr hinter die Absperrgrenze gebracht. Alle geretteten Personen waren unverletzt.
Parallel wurde der zuständige Energieversorger zur Einsatzstelle beordert, der das weitere Austreten des Gases unterband und umgehend einen Bautrupp zum fachmännischen Abdichten der Leckage entsandte.
Feuerwehr und Energieversorger führten dann erneute Messungen im Außenbereich sowie im Inneren der anliegenden Wohnungen durch, die keine weitere Gefährdung ergaben.