FDP stellt Kandidaten auf

Die FDP hat ihre Kandidaten für den Rat der Stadt Burgdorf sowie die Ortsräte Schillerslage und Ramlingen-Ehlershausen aufgestellt. (Foto: privat)

Partei präsentiert Listen für Rat und Ortsräte und positioniert sich mit einem Zehn-Punkte-Programm

Burgdorf (r/fh). Die FDP Burgdorf hat ihre Listen für die Kommunalwahl im September aufgestellt. Spitzenkandidat für den Rat ist Thomas Dreeskornfeld, der auch jetzt in dem Gremium sitzt. Auf dem zweiten Platz tritt der Vorsitzende des Ortsverbandes Mario Gawlik an, gefolgt von Anika Lilienthal. Auch der langjährige Ratsherr und VVV-Vorsitzende Karl-Ludwig Schrader stellt sich wieder zur Wahl, ebenso der Ortsvorsteher von Sorgensen Dirk Schwerdtfeger. Der Name auf dem achten und damit letzten Listenplatz ist ebenfalls vielen Burgdorfern bekannt: Karl-Heinz Vehling war von 2002 bis 2006 Geschäftsführer von Hannover 96 und von 2007 bis 2014 Vorsitzender des Stadtmarketingvereins. Weitere Kandidaten sind Maximilian Engel von den Jungliberalen und der Wirtschaftsjurist Joachim Poesch.
Für den Ortsrat Schillerslage kandidiert der Ortsverbandsvorsitzende Mario Gawlik auf dem zweiten Listenplatz, Spitzenkandidatin ist seine Frau Silke Gawlik. Für den Ortsrat Ramlingen-Ehlershausen tritt Thomas Dreeskornfeld an.
In einem Zehn-Punkte-Programm formuliert die FDP ihre Ziele für Burgdorf: die Stärkung der digitalen Infrastruktur, mehr Anerkennung für Ehrenamtliche, Wirtschaftsförderung, eine stärkere Berücksichtigung der Ortsteile bei Entscheidungen im Rat und die Verbesserung der Haushaltslage. Als weiteres Thema benennt die Partei die wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen in der Landwirtschaft. Außerdem müssten für leerstehende Gebäude in der Innenstadt und verwaiste Bauernhöfe auf den Dörfern für die Nachnutzungen gefunden werden.
Für die großen Herausforderungen durch den Klimawandel, die Corona-Epidemie und Einwanderung fordert die Partei dezentrale, kreative und pragmatische Lösungen statt zentralisierter staatlicher Lenkung. Die Bürger sollten zu eigenverantwortlichem Handeln ermuntert werden. "Darin liegt die Kraft der Veränderung, aus freien Stücken, in eigener Verantwortung, einen Beitrag zum großen Ganzen zu erbringen und die Welt ein bisschen besser zu machen, ökologischer, fairer, weltoffener", schreibt die FDP. Staatliche Verbote und Sanktionen könnten den tief verwurzelten gesellschaftlichen Wandel nicht leisten.