Es wird gezeigt wie der „Wilde Westen“ wirklich war

Die Buckskinners Otze laden zu vielen Mitmachaktionen in das Stadtmuseum ein. (Foto: VVV Burgdorf)

Mitmachaktionen im Stadtmuseum Burgdorf

BURGDORF (r/jk). Bis zum 1. Februar haben „Indianer, Trapper und Pioniere“ ihr Domizil im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) aufgeschlagen. Die gleichnamige Ausstellung richtet die Aufmerksamkeit auf das diesjährige 40-jährige Bestehen des Western-Clubs Buckskinners Otze. Da die Mitglieder besonders Kindern und Jugendlichen ein realitätsnahes Bild von den Lebensumständen im „Wilden Westen“ vermitteln wollen, gibt es jeweils sonnabends und sonntags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr abwechslungsreiche Mitmachaktionen für diese Zielgruppe. „Für die Teilnehmer ist es immer wieder ein beeindruckende Erfahrung, zu erleben, auf welche Weise die Menschen im Westen der USA ihr Alltagsdasein fristeten“, unterstreicht der Vorsitzende der Buckskinners Jochen Lahmann. Zu den kostenlosen Aktionen ist keine Anmeldung erforderlich.
Die nächsten beiden Aktionswochenenden beschäftigen sich mit handwerklichen Tätigkeiten der Indianer und Siedler. Schnitzaktionen bestimmen die Mitmachaktionen am Sonnabend und Sonntag, 17. und 18. Januar. Unter der Anleitung der Buckskinners fertigen die Teilnehmer (ab 10 Jahren) Gebrauchsgegenstände aus Grünholz. Dabei entstehen u.a. Butterstreicher nach alten Formen.
Mit zwei Workshops am Wochenende, 24. und 25. Januar, klingt das Beiprogramm der Buckskinners aus. Die Clubmitglieder zeigen den Teilnehmern, wie indianische Bastelarbeiten stilgerecht angefertigt werden. Zur Palette der ausgearbeiteten Accessoires gehören Dreamcatcher (Traumfänger), Haaranhänger in Form von Schildkröten oder Bibern und Perlenarbeiten.