Erdbeermarkt auf dem Spittaplatz

Beim Spezialmarkt auf dem Spittaplatz am 1. Juli dreht sich alles um Erdbeeren. (Foto: Symbolbild/Pixabay)

Deutsche Marktgilde bietet dieses Jahr erstmals vier Veranstaltungen mit saisonalem Schwerpunkt an

Burgdorf (fh). Zusätzlich zu den Wochenmärkten am Mittwoch und Samstag auf dem Schützenplatz veranstaltet die Deutsche Marktgilde in diesem Jahr erstmals auch vier Spezialmärkte auf dem Spittaplatz. Zum Auftakt im Mai stand der Spargel im Mittelpunkt, als nächstes folgt nun ein Erdbeermarkt. Er findet am Donnerstag, 1. Juli, von 14 bis 18 Uhr statt.
Besucher erhalten dort frische Erdbeeren aus der Region, darunter auch eine besonders aromatische Edelsorte. Die Bäckerei Kuckuck bietet an ihrem Stand außerdem Erdbeerkuchen an, zum Mitnehmen oder zum Verzehr vor Ort. Wer ihn sich gleich auf dem Spittaplatz schmecken lässt, kann dazu eine der Kaffeespezialitäten genießen, die an einer umgebauten Ape verkauft werden, einem nostalgische Kleintransporter auf drei Rädern des italienischen Herstellers Piaggio. Ergänzend bietet ein Imker vom Steinhuder Meer seinen Honig an.
Ende 2020 war der bisherige Vertrag mit der Marktgilde ausgelaufen und die Stadt Burgdorf hatte die Konzession für den Marktbetrieb neu ausgeschrieben. Die Marktverkäufer, die regelmäßig zum Burgdorfer Wochenmarkt kommen, hatten daraufhin einen Verein gegründet und sich ebenfalls darum beworben. Die Stadt gab ihnen zunächst den Vorzug. Doch die Marktgilde setzte sich dagegen zur Wehr und als das Amtsgericht Hildesheim ihren Argumenten folgte, zog der Händlerverein seine Bewerbung zurück.
Eines der Ausschreibungskriterien war die Veranstaltung von Spezialmärkten auf dem Spittaplatz gewesen. "Dem wollen wir natürlich gern nachkommen und einen Beitrag zur Belebung der Burgdorfer Innenstadt leisten", sagt Carlos Aragues Bremer von der Marktgilde. Trotz des kurzen Vorlaufs seien bereits für dieses Jahr insgesamt vier Märkte geplant. Nach dem Spargelmarkt im Mai und dem Erdbeermarkt im Juli sollen noch ein Erntefest im September und ein Herbstmarkt im November folgen. Für die kommenden Jahren sei dann zusätzlich noch eine Veranstaltung für März vorgesehen.
Die Märkte finden jeweils an einem Donnerstagsnachmittag statt. "Damit wollen wir auch denjenigen eine Alternative bieten, die vormittags arbeiten und deshalb am Mittwoch nicht zum Wochenmarkt kommen können", begründet Bremer. Andererseits solle keine Konkurrenz zum Wochenmarkt am Samstag entstehen. "Deshalb kam der Freitagnachmittag für uns nicht infrage", so Bremer.