Entwicklung der Burgdorfer Innenstadt ist positiv

AKEB-Sprecher Harald Baumgarten (Mi.) leitete eine Jahreshauptversammlung, die allerdings ein wenig an mangelnder Mitgliederbeteiligung litt. (Foto: Georg Bosse)

Jahreshauptversammlung des Aktionskreises im Veranstaltungszentrum

BURGDORF (gb). Zur Jahreshauptversammlung des Aktionskreises Einkaufsstadt Burgdorf (AKEB) am vergangenen Donnerstag hatte sich Harald Baumgarten, Sprecher des Vorstands, doch ein wenig mehr Mitgliederpräsenz in Clubzimmer des Burgdorfer Veranstaltungszentrums (VAZ) gewünscht.
Beim „Abfrühstücken“ der insgesamt neun Tagesordnungspunkte legte Baumgarten ein zügiges Tempo vor. Nachdem er den Kassenbericht von Holger Wesche verlesen hatte, der unter dem Strich einen Überschuss von 2.266 Euro auswies, bescheinigte Kassenprüfer Günter May dem „Schatzmeister“ eine einwandfreie und lückenlose Buchführung. Er stellte anschließend den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, dem die anwesenden AKEB-Mitglieder einmütig folgten. Burgdorfs Wirtschaftsförderer André Scholz steht Günter May fortan als 2. Kassenprüfer zur Seite.
Beim Thema „Verkaufsoffene Sonntage“ (VOS) in Burgdorf betonte Harald Baumgarten die unentbehrliche Unterstützung durch die Hannoversche Volksbank und bedankte sich dafür beim Filialdirektor des Burgdorfer KompetenzCenters, Eckhard Paga: „Vier Verkaufsoffene Sonntage im Jahr sind für uns eine Herausforderung, bei der wir immer auf die wichtige Hilfe der Volksbank zählen konnten.“ Die Marching-Bands bei der so genannten „Streetparade“ seien ein großer Erfolg gewesen, so der AKEB-Sprecher. Deshalb wolle man Überlegungen anstellen, zum VOS wieder Musik mit nicht ganz so teuren Gruppen auf die Straßen zu bringen. „Dazu sind wir für gute Ideen jederzeit empfänglich“, sagte Baumgarten.
Alles in allem bewertet der AKEB die Entwicklung der Innenstadt positiv, aber längst nicht als zufriedenstellend. „Es gibt einen kleinen, erfreulichen Aufschwung in der Hannoverschen Neustadt. Und wir begrüßen die Bewegung in der Politik, den Wochenmarkt als Frequenzbringer künftig auf dem Spittaplatz zu positionieren. Darüber hinaus möchten wir dennoch an den Entscheidungen, die die City betreffen, beteiligt werden“, machte Baumgarten die Position des AKEB klar.