Enttäuschender Besuch der „tierischen“ Märchenstunde im Stadtmuseum

Uta Baroch und Melanie Schlüter (v.re.) hatten zu Beginn ihrer „tierischen“ Märchenstunde im Burgdorfer Stadtmuseum nur die sechsjährige Rahel (li.) zu Gast. (Foto: Georg Bosse)

Sollen oder wollen Kinder keine (Weihnachts-)Märchen mehr vorgelesen bekommen?

BURGDORF (gb). Am vergangenen Samstag hatten Uta Baroch und Melanie Schlüter vom Theaterensemble des Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) zu einer „tierischen“ Märchenstunde ins Stadtmuseum eingeladen. Zur Vorlesung kamen „Die wilden Schwäne“ (1838) von Hans Christian Andersen und „Mein 24. Dezember“ (1985) des deutschen Kinder- und Jugendschriftstellers Achim Bröger.
Bei winterlichem Bilderbuchwetter und rund zwei Stunden nach der offiziellen Eröffnung des diesjährigen Burgdorfer Weihnachtsmarktes gegen 12.00 Uhr auf dem Spittaplatz schlug Uta Baroch im unweiten Stadtmuseum das Märchenbuch auf und begann mit ihrer Lesung der Erzählung „Die wilden Schwäne“ des hochgeschätzten dänischen Dichters Hans Christian Andersen (1805-1875). Schade nur, dass der Geschichte, die von Prinzessin Elisa berichtet, die ihre in Schwäne verwandelten Brüder rettet, nur von der sechsjährigen Rahel gelauscht wurde.
Tierisch ging es anschließend auch mit Melanie Schlüter weiter, die die ersten Erfahrungen des jungen Hundes „Flocki“ vortrug, der seinen ersten Heiligen Abend erlebt und sich über das „kauzige“ Verhalten der Menschen wundert.
Sicherlich mehr Besucher werden Uta Baroch, Melanie Schlüter und die gesamte VVV-Theatertruppe begrüßen können, wenn sich im Johnny B. (Haus der Jugend) am Freitag, 18. März 2011, um 20.00 Uhr der Vorhang zur Premiere ihrer neuen Komödie „Der ausgebildete Kranke“ hebt.