Engagement der Burgdorfer Vereine soll noch verstärkt werden

Das bildschöne Winterwetter lockte zahlreiche große und kleine Besucher auf den Burgdorfer Spittaplatz, der eine bezaubernde Weihnachtsmarktstimmung verbreitete. (Foto: Georg Bosse)

Organisatoren des Burgdorfer Weihnachtsmarkts ziehen positive Bilanz

BURGDORF (r/jk). Das Organisationsteam des Burgdorfer Weihnachtsmarkts hat Rückschau auf die weihnachtliche Veranstaltung rund um St. Pankratius gehalten.
Die frühe Wintereinbruch hatte zunächst den Aufbau der Buden erschwert, aber allen Teilnehmern einen erfolgreichen  Beginn des Burgdorfer Weihnachtsmarkt beschert: Bei klirrender Winterkälte war der Samstag überdurchschnittlich gut besucht. Besonders die Glühweinstände waren schon nachmittags dicht umlagert.
„Ein absoluter Höhepunkt war am Samstagabend das Quempassingen aller Chöre der St. Pankratius-Kirchengemeinde in der Kirche“, so Pastor Wolfgang Thon-Breuker. In der Budenstadt auf dem Spittaplatz war das Programm ebenso generationsübergreifend: Im bunten Zirkuszelt mischten sich spontan die „Uhus“, die Tanzgruppe von Angelika Köhler, mit den jungen Tanzschülern der Tanzschule Pistor. Harmonisch begegneten sich auf dem winterweißen Spittaplatz die unterschiedlichen Kulturen dieser Stadt: die Feuershow der jungen Artisten vom Johnny B. und das Platzkonzert der Jagdhornbläser. Der Tagesausklang wurde mit heißer Rockmusik im Tanz-Zelt gefeiert.
„Viel Lob gab es für den veränderten Budenaufbau“, berichtete Pastor Thon-Breuker. „Das Karussell stand in diesem Jahr als Blickfang direkt an der Marktstraße. Dadurch gab es Gestaltungsspielraum am unteren Spittaplatz.“ Die Buden rund um den Brunnen mit den beiden großen Veranstaltungszelten sorgten bei den extremen Temperaturen für wohlige Atmosphäre. Besonders Familien mit kleinen Kindern fühlten sich da gut aufgehoben.
 Der Sonntag begann verhalten. Nasskalter Schneematsch schreckte manche vom geplanten Besuch des Weihnachtsmarktes ab. Erst in den Abendstunden füllte sich der Platz wieder, als der Burgdorfer Kammerchor, der Hohnerring und der Feuerwehrmusikzug Burgdorf-Hänigsen die Besucher zu ihren Konzerten in die Kirche zogen.
Für das Weihnachtsmarkt-Team um Pastor Wolfgang Thon-Breuker ist das Konzept aufgegangen. Allerdings soll die seit 28 Jahren bestehende Ursprungsidee, einen nicht kommerziellen Weihnachtsmarkt der Burgdorfer Vereine zu veranstalten, weiter gestärkt werden. Schon im kommenden Februar sollen alle Burgdorfer Vereine und Einrichtungen angesprochen werden, ob sie eigene Akzente auf dem Weihnachtsmarkt 2011 setzen wollen.
„Das Weihnachtsmarkt-Team bedankt sich bei der Feuerwehr und dem THW für ihre Hilfe beim Auf-und Abbau, bei den Bauern, die Stroh und Weihnachtsbäume lieferten und ihre Tiere der lebendige Krippe zur Verfügung stellten“, sagte Thon-Breuker. „Ein besonderer Dank gilt Fritz Bredemeier, der mit seinem Team wie immer zuverlässig die Stromversorgung auf dem Platz besorgte. Er feiert noch vor Weihnachten seinen 80. Geburtstag und gibt ein gutes Beispiel für ehrenamtliches Engagement in dieser Stadt.“