Einsatz für die Menschenreche

Aktionen der Ortsgruppe von Amnesty International

Burgdorf (r/fh). Mit der Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden macht der Aktionstag „Cities for Life“ am 30. November wieder darauf aufmerksam, dass noch immer viele Staaten in der Welt an der Todesstrafe festhalten. Im Jahr 2014 schloss sich die Stadt Burgdorf dieser Initiative an. Insgesamt sind in Deutschland rund 300 Kommunen beteiligt.
In diesem Jahr wird die Burg­dorfer Ortsgruppe von Amnesty International dafür sorgen, dass mit dem Einsetzen der Dämmerung die Magdalenenkapelle auf dem alten Friedhof an der Hochbrücke beleuchtet wird. In der Kapelle werden dann Informationen zur aktuellen, weltweiten Situation der Todesstrafe gezeigt und um Beteiligung an Petitionen gebeten, welche unter anderem den Erlass eines Hinrichtungsmoratoriums in der Republik Belarus fordern.
Vier Tage später am Samstagvormittag, 4. Dezember, wird die Amnesty-Ortsgruppe sich an einem Infostand vor dem Rewe-Markt an der Marktstraße 27 vorstellen. Wie im vergangenen Jahr ruft sie dabei auch zur Beteiligung am Briefmarathon auf, mit dem sich Amnesty International für zehn Menschen einsetzt, die von Willkür, Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen bedroht sind.
Unter dm Titel „Retten verboten!?“ lädt die Amnesty-Ortsgruppe zu einer Podiumsdiskussion über die Seenotrettung von Flüchtlingen ein. Sie sollte ursprünglich in der Aula des Gymnasiums Burgdorf stattfinden, wird aufgrund der Corona-Lage nun aber als Online-Veranstaltung abgehalten. Beginn ist am Freitag, 10. Dezember, um 17 Uhr. Der Zugangslink wird rechtzeitig unter https://amnesty-hannover.de veröffentlicht.
Es diskutieren der ehemalige Kapitän des privaten Rettungsschiffs Iuventa10, Dariush Beigui, Crew-Mitglied Hendrik Simon und der Amnesty-Landesbeauftragte für Flüchtlingsschutz Martin Roger. Moderiert wird der Abend von Franziska Wolters und Tessa Spethmann.