Einblick ins Mahlwerk

Bei der Führung lernen die Teilnehmer die Geschichte der Bockwindmühle kennen. (Foto: Archiv/VVV)

SMB bietet Führungen durch die Sorgenser Bockwindmühle an

Burgdorf (r/fh). Der Stadtmarketingverein Burgdorf (SMB) lädt in die Sorgenser Bockwindmühle an der Otzer Landstraße ein. Am Sonntag, 1. Mai, werden zwei Führungen angeboten. Beginn ist um 13 Uhr beziehungsweise um 15 Uhr. Teilnehmerkarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon (05136) 1862. Die Führungen finden in Kooperation mit dem VVV-Arbeitskreis Sorgenser Bockwindmühle statt.
Von den einst 15 Windmühlen, die sich im 19. Jahrhundert in Burgdorf und Umgebung drehten, ist heute einzig die Sorgenser Bockwindmühle übriggeblieben. Sie wurde 1686 gebaut und ist heute über 335 Jahre alt. Zweieinhalb Jahrhunderte lang hat sie die Bevölkerung mit Mehl versorgt.
Um die Bockwindmühle zu erhalten, stellte die damalige Bezirksregierung sie 1980 unter Denkmalschutz. 1985 ging sie in das Eigentum der Stadt über, die zunächst den baulichen und technischen Zustand untersuchen ließ. Um den Baukörper, die Flügel und das Mahlwerk wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu bringen, erhielt das Celler Unternehmen Niebuhr den Auftrag für umfangreiche Sanierungsarbeiten. Sie dauerten vom Juni 1985 bis September 1988. Dieselbe Firma sorgte dafür, dass die Mühle genau dreißig Jahre später – vom April bis Mai 2018 - originalgetreu nachgebaute neue Flügel erhielt.
Im vergangenen Jahr hat sich im Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) ein neuer Arbeitskreis konstituiert, der seitdem zusammen mit der Stadt Burgdorf die Betreuung der Mühle übernimmt. Zurzeit breitet er unter anderem eine Veranstaltung zum Mühlentag am Pfingstmontag, 6. Juni, vor.