Ein Ende der Baustelle in Sicht

Anlieger dürfen die Immenser Straße trotz der Baustelle befahren. Das gilt für Bewohner, aber auch für Kunden und Hotelgäste.
 
Noch ist die Immenser Straße eine Baustelle. Aber bereits Anfang November soll der erste Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Raabestraße fertig gestellt sein.

Die Sanierung der Immenser Straße soll wie geplant bis Jahresende abgeschlossen sein / Den Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Raabestraße will die Stadt Anfang November fertigstellen

BURGDORF (fh). Für die Geschäftsleute und Anwohner ist es ein Härtetest: Seit Mai lässt die Stadt die Immenser Straße zwischen dem Kreisel am Schwarzen Herzog und dem Ostlandring sanieren. "Für uns zieht sich das wie Kaugummi", beklagt Oliver Schünemann, der Inhaber des Hotels "Am Försterberg". Die Großbaustelle vor seiner Hoteltür verursache nicht nur Lärm, sondern auch viel Schmutz. "Wir müssen dreimal am Tag durchwischen", schildert Schünemann. Außerdem habe er Umsatzeinbußen von rund 20 Prozent zu verzeichnen.
Die gute Nachricht für alle Betroffenen: Die Stadt kann den ursprünglichen Zeitplan voraussichtlich einhalten. "Trotz geringfügiger Verzögerungen ist davon auszugehen, dass die Arbeiten wie geplant bis zum Ende dieses Jahres fertiggestellt werden", stellt Stadtsprecherin Alexandra Veith in Aussicht. Für den Durchgangsverkehr ist die Immenser Straße bis dahin voll gesperrt; die Umleitung erfolgt weiterhin über den Peiner Weg. Anlieger dürfen die Straße hingegen nutzen, wenn sie dabei Rücksicht auf den Baustellenverkehr nehmen.
Das gilt nicht nur für Bewohner, sondern auch für Hotelgäste und Kunden. Sie können beispielsweise vom Depenauer Weg oder vom Raabeweg aus auf die Immenser Straße einbiegen, um ihren Zielort zu erreichen. Am Wochenende wird teilweise auch die Einfahrt vom Kreisel aus für Anlieger freigeben. Doch egal von welcher Seite sie kommen - das letzte Stück müssen Fußgänger, Auto- und Radfahrer quer durch die Baustelle zurücklegen. Davon zeugt auch der Schmutz an den Reifen und Karosserien der Fahrzeuge auf dem Penny-Parkplatz.
Für den Discounter ebenso wie für das Hotel Am Försterberg dürfte sich die Situation aber in wenigen Wochen deutlich entspannen. Denn die Arbeiten zwischen dem Kreisverkehr und dem Raabeweg sollen bereits Anfang November abgeschlossen sein. In diesem Bereich sind die Kanalisation und die Trinkwasserleitung bis auf wenige Restarbeiten schon erneuert worden. Auch große Teile der Gossen und der Gehwege sind bereits saniert - zur Zeit ist noch das letzte Stück zwischen Depenauerweg und dem Raabeweg an der Reihe. Im letzten Schritt soll Anfang November dann der Asphalt für die Fahrbahn eingebaut werden.
Danach ist dann der Abschnitt zwischen dem Raabeweg und der Rückertstraße an der Reihe. Auch dort sind die Trinkwasserleitung und Abwasserhausanschlüsse bereits in Teilen erneuert worden - einige Reparaturarbeiten stehen noch aus. Zuletzt werden dann auch dort noch die Gossen und Gehwege erneuert und neuer Asphalt auf der Straße eingebaut werden.
Schon jetzt ist vor allem zwischen Dammgartenweg und Depenauerweg erkennbar, dass sich das Erscheinungsbild der Gehwege verändert. So gibt es zur Straße hin beispielsweise keine durchgehenden Grünstreifen mehr, sondern der Bereich um die Straßenbäume herum wird umrandet. Bei Anwohnern ist dadurch der Eindruck entstanden, dass die Gehwege auf Kosten der Straße verbreitert werden. Doch dem widerspricht die Stadtverwaltung. "Die Aufteilung des öffentlichen Verkehrsraumes wird nicht verändert", betont Veith.