Durch Burgdorf schwappt neuerdings die „Grüne Welle"

Thomas Jachert (re.), Sara Skorek (3.v.re.) sowie die weiteren Mitglieder der neuen „Grünen Welle“ beim Fan-Talk mit Lars Lehnhoff und Aron Kristjansson (v.li.) im Burgdorfer „Riff“. (Foto: Georg Bosse)

TSV Hannover-Burgdorf wird von einem weiteren Fanclub unterstützt

BURGDORF (gb). „Ich glaube, dass der THW Kiel Deutscher Handballmeister wird“, antwortete der Trainer der TSV Hannover-Burgdorf, Aron Kristjansson, auf die entsprechende Frage von Thomas Jachert. Jachert ist neben Sara Skorek Vorstandsmitglied des neu gegründeten TSV-Handballfanclubs „Grüne Welle“. Gerade erst vor rund acht Wochen aus der Taufe gehoben, zählt die Gruppe schon 28 Mitglieder.
Die grüne Truppe hat sich drei Ziele auf ihre Fan-Fahne geschrieben. Mit Trommeln und Gesängen die Heim- und Auswärtsspiele der TSV Hannover-Burgdorf geräuschvoll unterstützen, sich um eine bessere Vernetzung der Fangruppen innerhalb der TOYOTA-HBL bemühen und einmal monatlich einen Fan-Talk mit Spielern und/oder Verantwortlichen der TSV organisieren. „Die Gespräche sollen dem besseren gegenseitigen Kennenlernen dienen und finden abwechselnd in der hannoverschen „SonderBar“ und in der Burgdorfer Gaststätte „Riff“ statt“, erklärte Thomas Jachert. Da unter den Handball-Fanclubs eine kaum nennenswerte Kommunikation besteht, möchte „Grüne Welle“ freundschaftliche Kontakte in Gang bringen, die über den bloßen Besuch des Spielortes hinausgehen. „In diesem Sinne haben wir schon vielversprechende Verbindungen zu den Fans der SG Flensburg-Handewitt und der Berliner „Füchse“ geknüpft“, so Sara Skorek. Geplant ist ebenfalls, auch Handballfans aus Hannover und dem Raum Celle für die „Grüne Welle“ zu interessieren und zu gewinnen.
Der bereits zweite Fan-Talk war die Premiere im Burgdorfer „Riff“. „In ihrem Wohnzimmer“, wie Jachert sagte. Und so hatten sie sich dieses Mal Aron Kristjansson und den aus Celle stammenden Außenspieler Lars Lehnhoff in die „gute Stube“ eingeladen. „Es braucht Zeit, eine Mannschaft mit neuem Trainer und neuen Spielern zusammenzubringen. Mein sportliches Ziel ist, den Klassenerhalt mit der TSV zu schaffen und dabei die Platzierung des Vorjahres zu verbessern. Das Potenzial dazu hat das Team“, beschrieb Aron Kristjansson seine persönliche Mission.
Um wirklich unüberhörbare Wellen zu schlagen, sucht die „Grüne Welle“ noch Posaunisten und/oder Trompeter. Bei Interesse als Musiker oder „einfacher“ Fan bitte Kontakt über gruene-welle@tsv-hannover-burgdorf.de aufnehmen.