DRK-Rettungswachen erhalten vier neue Fahrzeuge

Die neuen Fahrzeuge sind offiziell übergeben worden. (Foto: Christina Blachnik (DRK))
 
Hauke Jagau, Hans-Joachim Wehrhahn und Dr. Matthias Miersch schauen sich die Ausstattung eines neuen DRK-Fahrzeugs an. (Foto: Christina Blachnik)

Auch DRK Burgdorf bekam neuen Rettungswagen

BURGDORF/LAATZEN (r/jk). In der DRK-Rettungswache Laatzen sind in der vergangenen Woche vier neue Rettungswagen für die DRK-Rettungswachen Burgdorf, Laatzen und Springe übergeben worden. Regionspräsident Hauke Jagau und Dr. Matthias Miersch (MdB) nahmen als Gäste an der Übergabe teil.
„Jetzt kommen wir noch schneller und sicherer zu unseren Einsätzen“, sagte Hans-Joachim Werhahn, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes. „Damit bleiben die DRK-Rettungswachen auf dem neuesten Stand der Technik. Die Versorgung der Patienten in der Region Hannover ist damit auf einem qualitativ hohen Level gewährleistet.“
Die Neuanschaffung der Rettungswagen ist notwendig geworden, weil vier sechs bis acht Jahre alte Fahrzeuge mit jeweils rund 250.000 Kilometern Laufleistung ersetzt werden mussten. Für die vier Rettungswagen investierte das Deutsche Rote Kreuz insgesamt rund 400.000 Euro. Hinzu kommt die medizinische Ausstattung im Gesamtwert von 150.000 Euro, die jedoch zum großen Teil aus den Vorgängerfahrzeugen übernommen werden konnte.
Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um jeweils zwei Mercedes Sprinter und Volkswagen Crafter mit einem so genannten Kofferaufbau der Firma Miesen. „Bei dieser neuen Fahrzeuggeneration steht vor allem die passive Sicherheit für Patienten und Fahrzeugbesatzungen im Vordergrund“, sagte Werhahn. „Die Anbringung der notwendigen medizinischen Geräte ist verbessert worden und durch den dritten Betreuersitz können der Notarzt sowie der Rettungsassistent angeschnallt direkt beim Patienten Platz nehmen.“ Mit einer Klimaanlage im Patientenraum und einem speziellen Tragestuhl für enge Treppenhäuser wurde die Ausstattung den Bedürfnissen entsprechend ergänzt. Die Rettungswagen sind deshalb so umfangreich ausgerüstet, um auch bei schwierigsten medizinischen Notfällen eine optimale Versorgung der Patienten zu garantieren. „Unsere Mitarbeiter sind hoch motiviert und qualifiziert. So gut geschultes Personal braucht auch das beste Arbeitsgerät“, so Werhahn.
„Wir sind zu Recht stolz darauf, unseren Mitarbeitern solche Arbeitsbedingungen bieten zu können“, sagte DRK-Rettungswachenleiter Ralf Kunter (Burgdorf). „Würden wir unsere Rettungsfahrzeuge nur nach den gesetzlichen und den DIN-Norm-Vorgaben ausstatten, würden wir weit hinter dem seit vielen Jahren gehaltenen Standard liegen. Die Fahrzeuge wurden im Verbund mit den DRK-Rettungsdiensten in Hameln, Schaumburg und Osnabrück angeschafft. Dadurch erhalten wir günstigere Kaufbedingungen. Diese Einsparungen investieren wir dann in eine hochwertigere Ausstattung.“
Regionspräsident Hauke Jagau und der Laatzener Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch dankten dem DRK für die Anschaffung. „Wir haben ein klares Ziel“, sagte Jagau bei der Übergabe der vier Rettungsfahrzeuge. „Wir brauchen einen Rettungsdienst und Katastrophenschutz, der auch funktioniert. Dafür müssen wir ein rechtskonformes Verfahren hinbekommen.“ Im Hinblick auf die unklare Rechtslage bei der Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen geht die Landesregierung derzeit davon aus, dass Rettungsdienste in Niedersachsen nach dem Landesgesetz nicht ausgeschrieben werden müssen. Die Dienste seien Teil der sogenannten örtlichen Daseinsvorsorge.