Drei stadtgeschichtliche Sonderführungen im Februar und März

Über die beiden Großbrände der Jahre 1658 und 1809, hier eine Fotomontage nach dem Merian von 1654, berichtet eine Führung am 13. Februar. (Foto: SMB)

Attraktives Beiprogramm begleitet die neue Ausstellung „Burgdorf schreibt Geschichte“

BURGDORF (r/jk). Im Rahmen der neuen Ausstellung „Burgdorf schreibt Geschichte“ gibt es im Februar und März drei Sonderführungen, die sich speziellen stadtgeschichtlichen Themen zuwenden, denen eine besondere Auswirkung auf das städtische Zusammenleben zukam. Alle Führungen beginnen im Stadtmuseum. Danach begeben sich Teilnehmer auf eine historische Entdeckungstour zu den Stätten und Plätzen, die in der jeweiligen Sonderführung vorgestellt wurden. Die Termine sind am 13. Februar, 6. März und 20. März. Sie beginnen jeweils um 15.00 Uhr.
Von schicksalhafter Bedeutung waren die beiden Großbrände der Jahre 1658 und 1809, denen die Auestadt beinahe zum Opfer gefallen wäre. Über die dramatischen Geschehnisse jener Tage berichtet Stadtführerin Andrea Mücher in der Sonderführung am Sonntag, 13. Februar, und bricht anschließend mit ihren Begleitern zu einer historischen Spurensuche in die städtischen Viertel auf, die von den Bränden am stärksten betroffen waren.
Eine weitere Etappe der Ausstellung blickt auf Burgdorfs Anschluss an das technische Zeitalter in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Die wichtigsten Meilensteine dieser Entwicklung stellt Brigitte Janssen in der Sonderführung am Sonntag, 06. März, vor und zeigt den Teilnehmer anschließend die historischen Standorte, an denen diese technischen Errungenschaften zum Einsatz kamen.
Die abschließende Sonderführung mit Peter Pfeiffenbring blickt am Sonntag, 20. März, auf maßgebliche Faktoren der städtische Entwicklung in der frühen Neuzeit zurück. Bei dem nachfolgenden Rundgang durch die Innenstadt zeigt er den Teilnehmern die historischen Örtlichkeiten, die die Stadtentwicklung Burgdorfs im 19. und 20. Jahrhundert mit geprägt haben. Er erinnert auch an den Burgdorfer Erkerstreit des Jahres 1956, bei dem es um die Frage ging, ob der auf dem Erker abgebildete, den Tod symbolisierende Wehrmachtssoldat eine Verunglimpfung der deutschen Soldaten darstelle.
Teilnehmerkarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136/1862. Das Stadtmuseum ist sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Weitere Sonderführungen sind nach Absprache mit VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich, Telefon 05136/1862, auch innerhalb der Woche möglich.