Die große Welt von „Playmobil“ in Burgdorfer Museen

„Playmobil“-Sammler Dietmar Heintz (li.) führte eine Besuchergruppe im Burgdorfer Stadtmuseum erläuternd durch die Szenen seiner Sammlung. (Foto: Georg Bosse)

Faszinierende Spielewelt mit Ägyptern, Rittern und wilden Tieren

BURGDORF (gb). Spielzeuge geben dem Spieltrieb des Menschen immer wieder (neue) Nahrung. Diesen Spieltrieb befriedigt seit gut 38 Jahren „Playmobil“, ein System-Spielzeug, das 1974 auf der Nürnberger Spielwarenmesse erstmals vorgestellt wurde. „Playmobil“ wurde im Laufe der Zeit zum Lieblingsspielzeug unzähliger Kinder und zu einem Kultobjekt nicht nur in deutschen Kinderstuben. Der Hannoveraner Dietmar Heintz war als Siebenjähriger von den „Playmobil“-Spielfiguren so fasziniert, dass er im Laufe der Jahre zu einem Sammel-Liebhaber der kleinen Plastikfiguren wurde. Seit vergangenem Pfingstsamstag sind über 1.000 Exemplare seiner Sammlung in einer Ausstellung im Burgdorfer Stadtmuseum und in der KulturWerkStadt zu sehen.
Bis zum Ausstellungsende im August bietet der verantwortliche Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) eine Reihe von Zusatzprogrammen an. Darunter „Kindergeburtstage im Museum“, bei denen die Möglichkeit besteht, im Stadtmuseum und in der der KulturWerkStadt auf Entdeckerreise zu gehen. Dabei können Kinder beispielsweise Szenen aus dem Alten Ägypten, der Römer- und Ritterzeit sowie aus der Western-und Zoowelt fantasievoll nachempfinden. Das Angebot gilt für Gruppen bis maximal 12 Kindern zwischen vier und zehn Jahren, dauert (mit eigenem Picknick) rund drei Stunden und kostet inklusive einem „Playmobil“-Erinnerungsfoto jeweils 50 Euro. Weitere Informationen bzw. Anmeldungen unter der Telefonnummer 05136/18 62.
Die Ausstellung „Playmobil - eine Spielewelt nicht nur für Kinder“ ist noch bis Sonntag, 12. August, an beiden Ausstellungsstandorten nachzuerleben.